Aktualisiert 05.09.2006 09:35

«Crocodile Hunter» bekommt Staatsbegräbnis

Der australische Ministerpräsident John Howard zeigte sich tief bestürzt über den Tod Steve Irwins. Falls die Familie zustimme, soll er ein Begräbnis mit allen militärischen Ehren erhalten.

«Er war ein wunderbarer Mensch und ein passionierter Umweltschützer», so ein sichtlich betroffener australischer Regierungschef John Howard. «Er hat Millionen Menschen Spass und Unterhaltung gebracht.»

Irwin sei über den Rochen hinweggeschwommen, als dieser ihm plötzlich seinen Stachel in die Brust gerammt habe, erklärte zutiefst erschüttert Irwins Freund und Produzent John Stainton den Medien.

«Die Welt hat eine Ikone des Tierschutzes verloren, einen leidenschaftlichen Umweltschützer und einen der stolzesten Väter auf dem Planeten», erklärte Stainton in einer Stellungnahme. «Er starb, während er seiner grossen Leidenschaft nachging. Er hätte gesagt: Crocs Rule!»

Besatzungsmitglieder von Irwins Boot «Croc One» alarmierten sofort Notärzte in der Stadt Cairns und begannen mit der Wiederbelebung, während sie den 44-Jährigen zu der Insel Low Isle brachten. Dort wartete bereits ein Rettungshubschrauber. Irwin wurde jedoch gegen Mittag für tot erklärt.

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