Aktualisiert 05.09.2006 07:30

Crocodile Hunter: Gefährlichkeit von Rochen unterschätzt

Der Stachelrochen oder Stingray attackiert nicht aus Angriffslust, sondern setzt sich nur zur Wehr und verteidigt sich mit einem Stachel, der am Schwanzende untergebracht ist.

Die Grösse von Stachelrochen variiert stark: Die kleinsten finden auf einem Handteller Platz, die grössten haben eine Spannweite von bis zu eineinhalb Metern. Stingrays schwimmen gern in Schwärmen und wagen sich bis ins seichte, knöcheltiefe Wasser vor. Deshalb passieren die meisten Unfälle durch unvorsichtige Strandbesucher, welche auf die Tiere treten.

In dem Moment schlägt das rautenförmige Tier seinen Stachel in sein Opfer. Die meisten Verletzungen werden aus diesem Grund an Füssen und Beinen erlitten. Der lange, flossenlose, peitschenartige Schwanz des Rochen ist an seinem Ende mit scharfen Stacheln bewehrt. Diese sind mit Giftdrüsen verbunden. Doch allein die Wucht des vorschnellenden Stachels kann tödlich sein. Laut Experten haben die Stachel die Stärke eines Bajonetts.

Der Gestochene soll einen extrem starken Schmerz verspüren, der ein bis zwei Stunden dauert. Das einzige wirksame Mittel ist das möglichst heisse Baden des betroffenen Körperteiles. Die beste Gegenwehr ist jedoch, sich an Lebensraum und Verhalten der Tiere anzupassen. So sollte man beim Betreten des Wassers mit den Füssen paddeln, um Rochen zu verscheuchen. Die Rochen verschwinden dann rechtzeitig.

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