Cruise: Homo-erotisches Wrestling?
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Cruise: Homo-erotisches Wrestling?

Ein Hollywood-Insider veröffentlicht ein Buch über geheime Sex-Treffen von Stars. Ein schwuler Callboy erzählt darin von einem «erotischen Ringkampf» mit Tom Cruise – und schon wird schweres Anwalt-Geschütz aufgefahren.

Tom Cruises Anwalt: «Mein Klient hatte nie ein erotisches Wrestling mit einem schwulen Callboy.»

Bizarres Statement? Nun, die Story geht so: Paul Barresi ist ein alter Hollywood-Haudegen: Er managt diverse Schauspieler, produziert Pornofilme – man sagt ihm auch Mafia-Kontakte nach. Nach über 30 Jahren im Business beschloss er, ein Enthüllungs-Buch über Hollywoods Kehrseite zu schreiben.

Ein Kapitel des Werks, das noch in der Entstehungsphase ist, wurde – oho Promo! – bereits im Internet veröffentlicht. Darin berichtete Barresi von seiner Begegnung mit «Big Red», einem Pornodarsteller. Dieser erzählte, gemäss Barresi durchaus glaubhaft, dass er nebst seiner üblichen Callboy-Tätigkeit für reiche Kunden und Kundinnen auch von Hollywood-Schauspielern gebucht wurde. Unter anderem von Antonio Banderas, Jason Priestly und Tom Cruise.

Big Red, durch einschlägige Publikationen und Internetseiten durchaus bekannt, behauptete, er sei 1999 während den Dreharbeiten zu «Eyes Wide Shut» von Tom Cruise gebucht worden. Dabei musste er, nur mit Slip bekleidet, auf einer Turnmatte mit Cruise ringen. Dabei soll ihn der Hollywoodstar «einige Male an den Genitalien erotisch berührt haben».

Natürlich passt das Image des ringenden, Hoden-streichelden Cruise nicht zum Couch-springenden, Scientology-missionierenden, stolzen Vater Cruise der letzten Zeit. Und so erstaunt es nicht weiter, dass gegen einen eher unbedeutenden Showbiz-Manager und das Wort eines Callboys schweres Geschütz aufgefahren wird. Vermutlich schafft es Barresis Buch gar nicht bis zur Veröffentlichung ...

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