Aktualisiert 25.08.2007 14:52

CSP will zweiten Nationalratssitz

Die Christlich-soziale Partei (CSP) hat heute an einer Delegiertenversammlung in Zürich ihr 10-jähriges Bestehen gefeiert und den Wahlkampf lanciert.

Die Partei habe Ideen und den Mut, Klartext zu reden, schreibt sie in einer Mitteilung.

Die CSP tritt in den Kantonen Freiburg, Jura, Wallis und Zürich mit eigenen Listen zu den Nationalratswahlen vom 21. Oktober an. Im Kanton Jura kämpft sie zudem um ein Ständeratsmandat. Wahlziel der CSP Schweiz ist gemäss Mitteilung ein zweiter Sitz in den eigenössischen Räten neben jenem von Nationalrat Hugo Fasel (FR).

Die CSP ist überzeugt, in den letzten 10 Jahren «eine Bereicherung für die Politlandschaft Schweiz» gewesen zu sein. Sie sei «keinem Bundesrat und keinem Politguru verpflichtet». Damit könne sie ohne Rücksicht auf Amtsträger und deren persönlichen Interessen «ungehindert und unzensiert» sagen, was sie zu sagen habe.

Statt neue Atomkraftwerke zu bauen müssten alternative Energieformen gefördert werden, forderte die Partei. Die Wirtschaft müsse der Gesellschaft, den Menschen und ihrer Entfaltung dienen und nicht umgekehrt, heisst eine weitere Devise.

Wer dem Staat mit immer mehr Steuersenkungen Mittel entziehe, müsse sich nicht wundern, wenn der Staat seine Leistungen nicht mehr erbringen könne, hiess es an der DV weiter. Bei der Integration müsse die Schweiz zu einem Klima der Toleranz und Aufgeschlossenheit zurückfinden.

(sda)

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