Aktualisiert 11.01.2012 19:15

LauberhornCuche kritisiert Streckenführung im Ziel-S

Didier Cuche überzeugte im ersten Abfahrtstraining am Lauberhorn. Mit der Streckenführung hadert der Neuenburger Abfahrer aber ein bisschen.

von
Herbie Egli

Didier Cuche hätte die letzte Stelle der Lauberhorn-Abfahrt lieber etwas direkter gesteckt. (Video: 20 Minuten Online)

Dem Skifest in Wengen steht bisher nicht viel im Weg. Die Wetteraussichten sind bis Sonntag blendend, die Organisatoren für die Rennen bereit. Die meisten der Schweizer Speedspezialisten müssen sich aber noch steigern, wenn sie die Party nicht vermiesen wollen.

Didier Cuche überzeugte mit dem zweiten Platz im ersten Abfahrtstraining am Mittwoch als einziger Eidgenosse. Die Strecke ist wegen dem vielen Neuschnee der letzten Tage weicher als in den letzten Jahren. Sie sollte bis zum Rennen am Samstag aber noch kompakter werden. Cuche, dem am Lauberhorn immer noch ein Abfahrtssieg fehlt, hadert jedoch ein bisschen mit etwas anderem. «Es hat zwei, drei Stellen, die mehr versetzt sind. Im Ziel-S sind die beiden Schwünge zwei Meter mehr rechts und links. Das ist ein längerer Weg und wenn man müde ist, muss man diese Stellen richtig anfahren, damit man nicht noch Zeit verliert», so das Schweizer Speed-Ass.

«Die Vorfreude ist gross»

Cuche nimmt dieses Jahr seine 13. Lauberhorn-Abfahrt in Angriff. Nach mehreren zweiten Plätzen soll es 2012 mit dem ersten Sieg endlich klappen. Auch wenn er diesen nicht heraufbeschwören kann, das Skifest kann für den 37-jährigen Neuenburger kommen. «Die Vorfreude ist gross und das Wetter spielt mit. Es macht Spass, vor hoffentlich viel Publikum zu Hause fahren zu können», sagt Cuche. Mit einem Abfahrtssieg am Samstag, würde der Schweizer Speed-König aus dem Skifest jedenfalls ein Tollhaus machen.

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