«Wahre Partymeister»: Culcha Candela in Bierhübeli-Euphorie

Aktualisiert

«Wahre Partymeister»Culcha Candela in Bierhübeli-Euphorie

Am Freitag stellten sich Culcha Candela dem ausverkauften Berner Bierhübeli. Die Mitglieder der Berliner Spasstruppe bewiesen sich dabei als wahre Partymeister.

von
pec
Berliner Spasstruppe auf Berner Bühne: Culcha Candela bei ihrem Auftritt am Freitag. (Bild: Minh lam/tilllate.com)

Berliner Spasstruppe auf Berner Bühne: Culcha Candela bei ihrem Auftritt am Freitag. (Bild: Minh lam/tilllate.com)

Rund 1000 Personen fieberten um 22 Uhr im ausverkauften Bierhübeli ungeduldig dem Start des Konzerts von Culcha Candela entgegen. Die meisten von ihnen waren zwischen 15 und 20 Jahre alt. Im Vorfeld hatte das kolumbianische Duo Profetas nur für verhaltene Begeisterung gesorgt.

Als ein lautes Wummern Culcha Candela ankündigte, schlug diese aber in Euphorie um. Unter einem Blitzlicht­gewitter stürmte die Band die Bühne. Die Reaktionen: ein ohrenbetäubendes Kreischen aus 1000 mehrheitlich weiblichen Kehlen. Damit legten Publikum und Band die Messlatte für den Abend schon von Beginn weg sehr hoch.

Culcha Candela eröffneten mit «Chica», ihrem Hit aus dem Jahre 2008. Die Menge setzte daraufhin mit den Songzeilen «Ey, du geile Sau! Ich hab', was du brauchst» ein. Ein Zusammenspiel, dass sich im Laufe der Zeit und mit jedem weiteren Hit verbesserte. Die Berliner liessen ihr Publikum knien, Fotos schiessen, machten den Culcha-Candela-Spaziergang mit ihnen, versuchten sich in Schweizerdeutsch und liessen die linke und die rechte Saalseite um die Wette schreien.

Und das Publikum machte artig mit, sang, tanzte und ­bedankte sich nach jeder Nummer mit eindrücklichem Geschrei. Bis die Band zwei Stunden später die Bühne end­gültig verliess und eine Horde glücklicher Teenager zurückliess. (pec/20 Minuten)

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