Cupra irritiert mit dem Urban Rebel, ihrem Stadtauto der Zukunft
Mit übertrieben grossem Heckflügel und fett ausgestellten Radhäusern ist dem Cupra Urban Rebel Aufmerksamkeit garantiert. 

Mit übertrieben grossem Heckflügel und fett ausgestellten Radhäusern ist dem Cupra Urban Rebel Aufmerksamkeit garantiert.

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Cupra Urban RebelCupra irritiert mit ihrem Stadtauto der Zukunft

Mit dem Urban Rebel Concept will Seat-Tochter Cupra Appetit auf einen elektrischen Kleinwagen wecken – und führt damit das Ganze ad absurdum.

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Ein radikaler Sportwagen für die Stadt? Ein Auto wie aus einer Tourenwagen-Serie, mit übertrieben grossem Heckflügel und fett ausgestellten Radhäusern mit der Bezeichnung Urban im Namen? Haben die Cupra-Designer im spanischen Martorell diesen Sommer zu viel Sonne abbekommen?

Vollgepumpt mit Testosteron

«Der Urban Rebel Concept ist eine radikale Interpretation des urbanen Elektrofahrzeugs, das 2025 auf den Markt kommen soll», versucht Cupra-CEO Wayne Griffiths zu erklären. Das Rennkonzept gebe einen Einblick in die Designsprache des Stadtautos der Zukunft. Um dieses eher biedere Thema sexy zu verkaufen, haben die Spanier das Concept Car mit Testosteron vollgepumpt und es zum Flügelmonster mutieren lassen. Macht das Sinn? Ja – denn zumindest ist den Spaniern damit die Aufmerksamkeit gewiss.

Mit dem Urban Rebel will Cupra vor allem Aufmerksamkeit erzeugen – und das haben die Spanier geschafft. 

Mit dem Urban Rebel will Cupra vor allem Aufmerksamkeit erzeugen – und das haben die Spanier geschafft.

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Die Studie soll bis 320 kW (435 PS) leisten und in 3,2 Sekunden auf Tempo 100 stürmen. 

Die Studie soll bis 320 kW (435 PS) leisten und in 3,2 Sekunden auf Tempo 100 stürmen.

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Einige wenige Gestaltungselemente wie die flache Haube und die Form der Scheinwerfer dürften in die Serienversion übernommen werden.

Einige wenige Gestaltungselemente wie die flache Haube und die Form der Scheinwerfer dürften in die Serienversion übernommen werden.

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Der wie ein e-TCR aussehende Dreitürer fällt mit einer Länge von 4,08 Metern nur etwas grösser aus als der aktuelle Seat Ibiza und dürfte wenigsten einige seiner zivileren Gestaltungselemente in die Serie retten, etwa die weit herunter gezogene Motorhaube und die ausgeprägten hinteren Kotflügel. Nicht auf öffentliche Strassen schaffen wird es der in der Spitze 320 kW (435 PS) starke Antrieb, der eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 3,2 Sekunden erlauben soll. Und natürlich wird auch der Riesenflügel mit integriertem LED-Streifen nicht in die Serie übernommen werden.

Start der City-Stromer-Familie

Der kleine Elektro-Cupra soll nicht nur ein Appetitmacher auf einen Kleinwagen der Seat-Tochter sein, er ist der erste Vorbote einer ganzen City-Stromer-Familie des VW-Konzerns, basierend auf der Kurzversion des modularen E-Antriebs-Baukastens MEB. Als erstes Modell soll 2024 die Skoda-Variante namens Elroq auf den Markt kommen, ein Jahr später sind der VW ID.1, der Seat Acandra und eben der etwas sportlicher gestaltete Cupra dran. Für 2027 ist dann der etwas grössere VW ID.2 vorgesehen. Wie die Serienversion des Cupra-Kleinwagens heissen und wie viel sie kosten wird, ist noch nicht bekannt.

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