Aktualisiert 16.05.2007 08:54

CVP gibt FDP einen Korb

Die CVP hat den von der FDP geplanten bilateralen Gespräche für «Koalitionsverträge» in Hinblick auf die Wahlen eine Absage erteilt.

CVP-Präsident Christophe Darbellay sagte am Mittwoch am Westschweizer Radio (RSR) er lehne es ab, sich an der thematischen Agenda der FDP zu orientieren. Er sei überzeugt, dass es in den Reihen der FDP immer noch fortschrittliche und vernünftige Kräfte gebe, mit denen man gut zusammenarbeiten könne. Es gebe in einigen Kantonen aber auch sehr enge Bindungen zur SVP, die der CVP missfallen würden. Darbellay nannte als Beispiel den Kanton Zürich, wo die beiden Parteien in perfekter Harmonie lebten. Diesbezüglich sollte die FDP Klarheit schaffen. FDP-Präsident Fulvio Pelli hatte am Montag vergangener Woche seine Absicht angekündigt, mit den drei übrigen Bundesratsparteien «Koalitionsgespräche» zu führen. Ziel dieser bilateralen Gespräche soll es sein, in je drei umstrittenen und polarisierenden Themenkomplexen eine mehrheitsfähige Lösung zu suchen. (dapd)

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