Aktualisiert 21.06.2011 10:30

Norbert Hochreutener

CVP-Mann will in den Ständerat

Im Kanton Bern gibt es grossen Andrang bei den Ständeratswahlen im Herbst. Jetzt hat auch CVP-Nationalrat Norbert Hochreutener seine Kandidatur erklärt – als achter Politiker.

Möchte sein Plätzli im Nationalratssaal mit einem im Ständeratssaal tauschen: CVP-Parlamentarier Norbert Hochreutener.

Möchte sein Plätzli im Nationalratssaal mit einem im Ständeratssaal tauschen: CVP-Parlamentarier Norbert Hochreutener.

Die bernische CVP tritt mit Norbert Hochreutener zu den Ständeratswahlen an. Der 65-Jährige ist Nationalrat und Mitglied der CVP-EVP-GLP-Fraktion im Bundeshaus.

Hochreutener arbeitet derzeit als Beauftragter für Public Affairs beim Schweizerischen Versicherungsverband. In den 1970-er Jahren war er juristischer Mitarbeiter der damaligen Preisüberwacher Leo Schürmann und Leon Schlumpf. Später war Hochreutener als Fernseh- und Radiojournalist und als Informationschef der Bundeskanzlei tätig.

Grosse Konkurrenz

Er gehört seit 2003 der Grossen Kammer an. Zuvor sass er bereits von 1995 bis 1999 im Nationalrat. Aktuell ist Hochreutener Mitglied der nationalrätlichen Kommission für Rechtsfragen und der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen.

Die Konkurrenz um die beiden Berner Ständeratssitze ist gross. Für die Wahlen im kommenden Oktober bewerben sich insgesamt acht Kandidierende. Ein zweiter Wahlgang gilt unter diesen Voraussetzungen als wahrscheinlich.

Zweiter Wahlgang ist sicher

Seit Juni vertritt neben BDP-Vertreter Werner Luginbühl neu der SVP-Mann Adrian Amstutz den Kanton Bern im Städerat. Er folgte auf die in den Bundesrat gewählte Simonetta Sommaruga (SP) und setzte sich im 2. Wahlgang gegen SP-Fraktiosnchefin Ursula Wyss durch.

Neben Luginbühl und Amstutz kandidieren sechs weitere Personen für einen Ständeratssitz: der erst 30-jährige FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen, der langjährige Bieler Stadtpräsident Hans Stöckli (SP) und Alec von Graffenried von den Grünen. Dazu kommen drei Personen von EDU, EVP und CVP, die kaum Chancen haben dürften. (sda)

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