Erpressungssoftware - Cyberkriminelle legen Webseite von Comparis lahm
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ErpressungssoftwareCyberkriminelle legen Webseite von Comparis lahm

Die Webseite des Vergleichsdienstes Comparis ist seit einem Tag offline. Dahinter steckt eine Cyber-Attacke.

von
Barbara Scherer
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So sieht die Webseite des Vergleichsdienstes zurzeit aus.

So sieht die Webseite des Vergleichsdienstes zurzeit aus.

Comparis Screenshot
Dahinter stecken Hacker.

Dahinter stecken Hacker.

picture alliance / Nicolas Armer/dpa
Diese haben die Systeme von Comparis mit einer Erpressungssoftware infiziert.

Diese haben die Systeme von Comparis mit einer Erpressungssoftware infiziert.

Fabian Sommer/dpa

Darum gehts

  • Comparis ist offline.

  • Der Vergleichsdienst ist Opfer eine Cyber-Attacke geworden.

  • Die Webseite soll innerhalb des Tages wieder online gehen.

«Es tut uns leid, dass Sie im Moment nicht auf die Vergleiche von comparis.ch zugreifen können. Unsere Server sind überbelastet. Versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt nochmals», heisst es zurzeit auf der Webseite des Vergleichdienstes Comparis.

Seit fast 24 Stunden ist die Homepage down. Dahinter stecke eine Cyber-Attacke, wie es in einer Medienmitteilung von Comparis heisst. Das Unternehmen sei Opfer eines Erpressungstrojaners. Daraufhin seien Teile des Systems blockiert worden.

Bezahlt hat das Unternehmen aber nichts, wie Michael Kuhn von Comparis gegenüber 20 Minuten erklärt: «Zur Wiederherstellung mussten nun gewisse Systeme heruntergefahren werden.» Schrittweise werden diese nun aufgeschaltet. Ziel sei es, dass die Webseite im Verlauf des heutigen Tages wieder vollständig online geht.

Kundendaten sind nach aktuellem Kenntnisstand nicht von der Attacke betroffen, wie Comparis weiter mitteilt. Allerdings sei die Erreichbarkeit via E-Mail und Kunden-Hotline zurzeit ebenfalls eingeschränkt.

Das ist Comparis

Comparis vergleicht Tarife und Leistungen von Krankenkassen, Versicherungen, Banken sowie Telecom-Anbietern. Im Juni 2021 befragte das Unternehmen die Versicherungen Allianz, Axa, Baloise, Elvia, ERV, Hanse Merkur, Helvetia, Mobiliar, Smile, TCS, Vaudoise, VCS und Zurich zu ihren Versicherungsdeckungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Anpassungen beispielsweise bezüglich des spätesten Reiseantritts können sich jederzeit ändern.

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