Ransomware-Attacke - Cyberkriminelle erlangten Zugriff auf Nutzerdaten von Comparis
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Ransomware-AttackeCyberkriminelle erlangten Zugriff auf Nutzerdaten von Comparis

Comparis hat beim Angriff auf seine IT-Infrastruktur Daten von Kundinnen und Kunden verloren. Wer den Vergleichsdienst nutzt, sollte jetzt sein Passwort ändern.

von
Marcel Urech
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Cyberkriminelle haben die Webseite von Comparis lahmgelegt und sind dabei auch an Daten von Kundinnen und Kunden gelangt. Auch das Schwesterunternehmen Credaris ist betroffen.

Cyberkriminelle haben die Webseite von Comparis lahmgelegt und sind dabei auch an Daten von Kundinnen und Kunden gelangt. Auch das Schwesterunternehmen Credaris ist betroffen.

20min/Celia Nogler

Darum gehts

  • Comparis hat beim Angriff auf seine Website Daten von Kunden und Kundinnen verloren.

  • Wer den Dienst nutzt, sollte sein Passwort ändern, empfiehlt die Zürcher Kantonspolizei.

  • Comparis bezahlte laut eigenen Angaben kein Lösegeld und erstatte Strafanzeige gegen Unbekannt.

Cyberkriminelle haben die Webseite von Comparis lahmgelegt. Nun hat eine Analyse des Angriffs gezeigt, dass die Täter Zugang zu Kundendaten des Vergleichdiensts erlangten, wie die Zürcher Kantonspolizei mitteilt. Betroffen seien E-Mail-Adressen von Comparis und des Schwesterunternehmens Credaris. Die Polizei geht davon aus, dass die Angreifer Daten entwendeten. Es sei ihnen gelungen, mit der Ransomware-Attacke die IT-Systeme der Comparis-Gruppe zu blockieren. Mittlerweile ist die Website wieder online.

Täter sind unbekannt

Comparis erstatte Strafanzeige gegen Unbekannt und informierte den Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten über den Vorfall, wie das Unternehmen mitteilte. Wer ein Kundenkonto bei Comparis hat, soll sein Passwort ändern, empfiehlt die Kantonspolizei. Dass Betrüger die Kundendaten für kommerzielle oder betrügerische Absichten einsetzen, könne man nicht ausschliessen.

Der Vergleichsdienst erklärte nach dem Angriff, dass man Opfer eines Erpressungstrojaners geworden sei. Die Angreifer hätten Lösegeld verlangt, bezahlt habe man aber nichts. Comparis werde die betroffenen Nutzer direkt informieren, versprach das Unternehmen. Wer die Täter waren, ist noch nicht bekannt.

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