Schweizer in Thailand: «Da lag ein verwesender Wal – es stank enorm»

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Schweizer in Thailand«Da lag ein verwesender Wal – es stank enorm»

Ein Schweizer entdeckte an einem thailändischen Strand einen toten Wal. Die Behörden untersuchen nun dessen Todesursache.

von
duf
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Ein Leser-Reporter sichtete am Layan Beach in Phuket in Thailand einen verwesten Brydewal.

Ein Leser-Reporter sichtete am Layan Beach in Phuket in Thailand einen verwesten Brydewal.

Leser-Reporter
Dieser wurde angespült und ist laut Behörden schon einige Wochen tot.

Dieser wurde angespült und ist laut Behörden schon einige Wochen tot.

Leser-Reporter
Um die Todesursache zu klären, nahmen die Veterinäre Proben des Tiers mit ins Labor.

Um die Todesursache zu klären, nahmen die Veterinäre Proben des Tiers mit ins Labor.

Screenshot Youtube

Ein Schweizer Leser-Reporter, der im thailändischen Phuket wohnt, wollte am Sonntag in der Nähe seines Hauses einen Strand besuchen. «Als ich aus dem Auto stieg, stank es fürchterlich», erzählt er.

Am Ufer entdeckte er auch den Grund für den Geruch: Im Sand lag ein toter, fast zehn Meter langer Wal. «Lange konnte ich mich da nicht aufhalten, da ich mich wegen des Gestanks fast übergeben musste», so der Leser-Reporter.

Natürlicher Tod im Vordergrund

Wie das thailändische Newsportal Thai PBS schreibt, handelt es sich um einen männlichen, etwa 15 Jahre alten und vier Tonnen schweren Brydewal. Die Behörden schätzen, dass das Tier bereits seit drei bis vier Wochen tot ist. Um die Todesursache herauszufinden, nahmen sie Proben des Kadavers und untersuchen diese nun im Labor.

Nach ersten Untersuchungen scheint das Tier aber eines natürlichen Todes durch eine grosse Menge Gas im Magen gestorben zu sein. Brydewale halten sich normalerweise in tiefen und warmen Gewässern der Ozeane auf. Ihr Bestand wird auf 40'000 bis 80'000 Exemplare weltweit geschätzt.

Hier untersuchen die Behörden den Wal am Layan Beach in Phuket.

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