Aktualisiert 14.06.2005 23:18

Daewoo-Gründer stellt sich

Nach sechs Jahren im Ausland hat sich der angeklagte Ex-Chef des südkoreanischen Daewoo-Konzerns der Justiz gestellt.

Kim Woo Choong wurde sofort nach seiner Ankunft aus Vietnam verhaftet.

Er soll Bilanzen des Konzerns

gefälscht und 25 Billionen Won (20,3 Milliarden Euro) ins Ausland geschleust haben. Dem 69-jährigen Firmengründer von Daewoo droht eine lebenslange Haftstrafe.

Der Manager verkündete während seiner Anhörung beim Staatsanwalt, «jede Verantwortung zu übernehmen». Und fügte hinzu: «Es tut mir sehr Leid.»

Tausende von Ex-Daewoo-Angestellten protestierten gestern am Flughafen lautstark für eine strenge Bestrafung von Kim Woo Choong.

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