Hollywood: Dakota Fanning rechtfertigt Vergewaltigungs-Szene
Aktualisiert

HollywoodDakota Fanning rechtfertigt Vergewaltigungs-Szene

Sie nennt es künstlerische Freiheit: Die 14-jährige Schauspielerin Dakota Fanning verteidigt die Szene in ihrem neuen Film «Hounddog», in der sie vergewaltigt wird.

Weil die 14-Jährige die Szene, in der ihr Vater sie missbraucht, ohne Körperdouble gedreht hat, wird nun die Mutter der Schauspielerin von der US-Presse angegriffen: Sie solle wegen Kinderpornografie ins Gefängnis geschickt werden, so der Tenor der Boulevardpresse.

Fanning, die beim Dreh noch zarte 12 Lenze zählte, kann die ganze Aufregung über das Gezeigte selbst nicht verstehen. Sie stellt klar, dass Szenen wie diese zu ihrem Beruf gehören und keineswegs real sind: «Es ist ein Film und da geht es ums Schauspielern». Ausserdem sei ihr Filmpartner sehr unterstützend gewesen: «Die Szenen mit David Morse, der meinen gewalttätigen Vater spielt, waren eine Herausforderung, und er ist darin sehr angsteinflössend. Aber in Wirklichkeit ist er einer der nettesten Menschen, die du treffen kannst.»

Die brutale Szene beinhalte eine wichtige Aussage des gesamten Filmes, beschreibt Fanning weiter. «Ich habe diesen Film gemacht, weil meine Rolle der Welt zeigt, dass man Dramen im Leben überstehen kann, ohne sich für alle Zeiten von ihnen definieren lassen zu müssen», erklärt die Blondine und ergänzt: «Mein Charakter hat so viele andere Interessen und Talente - nur, weil ihr etwas Schreckliches zugestossen ist, bedeutet das nicht, dass sie nicht ein tolles Leben haben kann.» Just wegen dieser positiven Aussage hat sich Fanning entschlossen, die Geschichte zu spielen: «Ich wollte den Film machen, weil ich denke, er könnte jemandem, der das vielleicht selber erlebt hat, helfen und ihn darin bestärken, das Unglück zu überwinden.»

«Hounddog» hat für die Schweiz noch keinen Startdatum.

(C) BANG Media International

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