«Dalai-Lama-Clique schürt ethnischen Hass»
Aktualisiert

«Dalai-Lama-Clique schürt ethnischen Hass»

Ungeachtet des Dialogs zwischen der chinesischen Regierung und Gesandten des Dalai Lama hat die chinesische Staatspresse erneut scharfe Kritik am geistlichen Oberhaupt der Tibeter geübt.

Die Zeitung «Tibet Daily» machte am Montag den Dalai Lama für den Beginn gewalttätiger Proteste in der tibetischen Hauptstadt Lhasa Mitte März verantwortlich.

«Nach den Zwischenfällen vom 14. März in Lhasa hat der Dalai Lama sich nicht nur geweigert, seine monströsen Verbrechen zuzugeben, sondern er hat auch den Betrug weiter aufrechterhalten», schrieb das Blatt. Die «Clique des Dalai Lama» versuche, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen und «ethnischen Hass zu schüren».

Die «Tibet Daily» betonte, die Tibeter genössen bereits eine umfangreiche Autonomie. Das Streben des Dalai Lama nach mehr Autonomie und einer grösseren Tibet-Region sei «Teil seines Versuchs, das Mutterland zu spalten».

Vertreter der Regierung in Peking und des Dalai Lama waren am Sonntag erstmals seit einem Jahr zusammengetroffen. Dabei vereinbarten sie eine Fortsetzung der Gespräche, ohne jedoch einen Termin zu nennen.

(sda)

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