Aktualisiert 02.10.2012 15:54

Flyboard

Damit ist man Aquaman und Ironman zugleich

Einer der Hingucker an der Bootsmesse in Friedrichshafen am Wochenende war das Flyboard. Mit dem neuen Sportgerät kann man bis zu zehn Meter über dem Wasser gleiten.

von
mgi

Schwimmen wie ein Delphin und dabei noch länger und höher durch die Luft gleiten, das verspricht einen ultimativen Adrenalinkick und viel gute Laune. Die Idee des «Flyboards» stammt vom französischen Jetski-Weltmeister von 2008 Franky Zapata. Seit er das Gerät 2011 in China vorgestellt hatte, findet es überall grossen Anklang. So sehr, dass es mittlerweile schon über das Internet vertrieben wird.

Wie funktioniert das Flyboard?

Das Fluggerät wird mit einem Hochdruckschlauch an einen leistungsstarken, handelsüblichen Jet-Ski (mindestens 100 PS) angeschlossen. Das Wasser, das dann durch die Düsen am Brett unter den Füssen gepumpt wird, gibt der Person auf dem Flyboard den nötigen Auftrieb, um vorwärts zu kommen. - Je stärker der Motor ist, desto höher wird man steigen können, allerdings nicht mehr als zehn bis zwölf Meter, da der dicke Schlauch «nur» 18 Meter lang ist. Des Weiteren gibt es noch Armdüsen, die als Steuerung gedacht sind. Durch die werden Drehungen und Loopings ermöglicht.

(Quelle:YouTube/zapykrys)

Die Erfindung ist nicht komplett neu, denn der «Jetlev» aus Kanada wurde schon 2009 der Welt präsentiert und funktioniert auf dem gleichen Prinzip. Das Gute am Flyboard ist aber: Man kann sich damit freier bewegen und es ist wesentlich erschwinglicher. Ab rund 5000 Euro (ca. 6050 Franken) ist es zu haben, je nach dem, welche Ausführung man haben will.

Zwei Versionen des Flyboards

Die eine Version des Flyboards wird von zwei Personen bedient: Eine sitzt auf dem Jet Ski (Jet Ski ist nicht im Preis inbegriffen) und die andere fliegt das Flyboard. Wer auf dem Jet Ski hockt, bestimmt, wie hoch und wie schnell sich der andere durch die Luft und das Wasser bewegt.

Die zweite Version ist für nur eine Person gedacht. Anhand eines Elektronik-Kits steuert die Person in der Luft selbst, wo es lang geht. Mit dem Kit kann man das Fluggerät à la «Ironman» präziser und genauer steuern. Der geübte Flyboardler realisiert damit seine Loopings und Delfinsprünge.

(Video: YouTUbe/ITNNews)

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