Kritik des Publikums – Damit nerven Club-Moderatorin und Meteo-Mann das Publikum
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Kritik des PublikumsDamit nerven Club-Moderatorin und Meteo-Mann das Publikum

Das rollende «R» von Club-Moderatorin Barbara Lüthi und Meteo-Mann Gaudenz Flurys Gruss bringen die Zuschauenden oft auf die Palme. Das zeigte die Sendung «Hallo SRF».

von
Bettina Zanni

Darum gehts

  • Ein Zuschauer vergleicht das rollende «R» von Club-Moderatorin Barbara Lüthi mit einer Person «am Gurgeln».

  • Kopfschütteln löst der Abschiedsgruss «en hübsche Abed» von Meteo-Mann Gaudenz Flury aus.

  • In der Publikumssendung «Hallo SRF» machte das Medienhaus die Kritik auf humorvolle Art publik.

Für ihre Markenzeichen müssen Club-Moderatorin Barbara Lüthi und Meteorologe Gaudenz Flury vom SRF-Publikum regelmässig Kritik einstecken. Dies demonstrierte das Medienhaus am Mittwoch in der Publikumssendung Sendung «Hallo SRF» in humorvollen Einspielern.

Zuschauer F. E. ärgerte sich in einem Schreiben über das rollende «R» von Lüthi. Ob dem SRF nie aufgefallen sei, wie dermassen übertrieben und affektiert sie dieses verwende, sodass es schon widernatürlich wirke, fragte der Zuschauer. Im Gegensatz zum Französischen wirke das rollende «R» eher irgendwie aufgesetzt. «Als wäre die Person am Gurgeln.»

«Röhrende Rothirsche»

Lüthi trieb ihr Markenzeichen darauf in einer inszenierten Club-Sendung auf die Spitze und fragte, das «R» betont stark rollend, einen «Experten» in der Gesprächsrunde: «Herr Rohrer, also, röhrende Rothirsche fressen doch nicht nur rollende Rühreier?»

Eine weitere «Expertin» fragte sie: «Frau Frutiger, warum verkaufen fröhliche Frauen frische Forellen?»

«Was soll denn das bedeuten?»

Meteo-Moderator Gaudenz Flury bringt einige Zuschauerinnen und Zuschauer derweil mit seinem Abschiedsgruss «en hübsche Abed» auf die Palme. Der Meteorologe setzte im Einspieler einen drauf: Mit dem Gruss verabschiedete er sich nicht nur beim Pöstler, sondern schlug damit auch die Redaktionskolleginnen und -kollegen in die Flucht.

«Was soll das denn bedeuten: e hübsche Oobe?», wollte Kritiker W. D. wissen. Moderator Mario Grossniklaus klärte im Anschluss auf. Dabei handle es sich um eine Redewendung aus dem Prättigau, Flurys Heimat.

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