14.08.2020 03:56

Verschwundener SängerDaniel Küblböck wird bald für tot erklärt

Vor zwei Jahren verschwand der ehemalige «DSDS»-Kandidat an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. Nun soll er für tot erklärt werden, wenn er sich nicht bis 25. September bei den Behörden meldet.

von
Yasmin Rosner
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Über 15 Jahre lang stand Daniel Küblböck in der Öffentlichkeit, ehe er 2018 von Bord eines Kreuzschiffes gesprungen sein soll. Nun wird der als vermisst gemeldete Sänger Ende September für tot erklärt, sofern er sich nicht zuvor bei den Behörden meldet.

Über 15 Jahre lang stand Daniel Küblböck in der Öffentlichkeit, ehe er 2018 von Bord eines Kreuzschiffes gesprungen sein soll. Nun wird der als vermisst gemeldete Sänger Ende September für tot erklärt, sofern er sich nicht zuvor bei den Behörden meldet.

Instagram/daniel_kaiserkueblboeck
2002 wurde Daniel Küblböck durch «Deutschland sucht den Superstar» einem breiten Publikum bekannt. Der damals erst 17-Jährige wurde mit seiner aufgestellten, schrägen Art zum Publikumsliebling.

2002 wurde Daniel Küblböck durch «Deutschland sucht den Superstar» einem breiten Publikum bekannt. Der damals erst 17-Jährige wurde mit seiner aufgestellten, schrägen Art zum Publikumsliebling.

KEYSTONE
Gemeinsam mit Alexander Klaws (36) und Juliette Schoppmann (40) schaffte er es bis unter die letzten Drei.

Gemeinsam mit Alexander Klaws (36) und Juliette Schoppmann (40) schaffte er es bis unter die letzten Drei.

KEYSTONE

Darum gehts

  • «DSDS»-Star Daniel Küblböck gilt seit September 2018 als vermisst.
  • Es wird angenommen, dass er damals von Bord eines Kreuzfahrtschiffes gesprungen ist.
  • Am 25. September soll er nun für tot erklärt werden – sofern er sich nicht beim Amtsgericht meldet.

Daniel Küblböck (34), der in der ersten Staffel «Deutschland sucht den Superstar» bekannt wurde, gilt seit dem 9. September 2018 offiziell als vermisst. Nun soll er auch offiziell für tot erklärt werden – sofern er sich nicht meldet.

«Der Verschollene wird aufgefordert, sich bis spätestens 25. September 2020 beim Amtsgericht Passau (…) – Abteilung für Verschollenheitssachen – zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann.» Dies ist gemäss einem Bericht der «Passauer Neuen Presse» in einer Anzeige der Zeitung zu lesen. Diese Aufforderung richte sich zudem auch an jene, die Auskunft über den Verschollenen geben können.

Sein Vater soll den Antrag gestellt haben

Küblböck war an besagtem September-Tag vom Kreuzfahrtschiff Aida Luna über Bord gegangen. Dies lassen Videos vermuten, auf denen eine Person vom Aussendeck des Schiffes springt. Es wird davon ausgegangen, dass es sich dabei um den Musiker handelt.

Er befand sich auf dem Weg von Hamburg nach New York – vor der Küste Kanadas verschwand er. Seine Leiche wurde jedoch nicht gefunden und die Küstenwache stellte die Suche nach Küblböck bereits nach einem Tag ein. So sei die Chance, im zehn Grad kalten Nordatlantik zu überleben, zu gering.

Es wird davon ausgegangen, dass Küblböcks Vater den Antrag beim Amtsgericht gestellt hat. Vergangenen März sagte er bereits: «Ich werde ihn für tot erklären lassen. Wir müssen irgendwann diesen Schritt gehen, weil es abgeschlossen werden muss.»

Was Küblböck in seiner rund 15-jährigen Musik- und Reality-TV-Karriere gemacht hat, lest ihr oben in der Bildstrecke.

Suizidgedanken? Hier finden Sie Hilfe

Beratung:

Dargebotene Hand, Tel. 143, (143.ch)

Angebot der Pro Juventute: Tel. 147, (147.ch)

Kirchen (Seelsorge.net)


Anlaufstellen für Suizid-Betroffene:

Nebelmeer – Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils (Nebelmeer.net);

Refugium – Geführte Selbsthilfegruppen für Hinterbliebene nach Suizid (Verein-refugium.ch);

Verein Regenbogen Schweiz (Verein-regenbogen.ch).

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