7 Wein-Apps, die dir das Leben leichter machen
Mit Apps fällt der Wein-Kauf leichter. 

Mit Apps fällt der Wein-Kauf leichter.

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Digitales Wein-WissenDank dieser Wein-Apps kaufst du nie mehr den falschen Tropfen

Macht dich der Weinkauf oder eine lange Weinkarte nervös? Mit wenig Aufwand und ohne Kosten kannst du die Auswahl vereinfachen, dir Wissen aneignen oder deinen Wein-Keller verwalten lassen. Diese sieben Apps helfen dir dabei.

von
Sonja Siegenthaler

Man muss kein Profi sein, wenn man guten Wein trinken will. Dennoch bereitet die Auswahl des Weinesegal, ob im Supermarkt oder im Restaurantvielen Kopfzerbrechen: Welcher Wein passt zu Pulpo, schmeckt auch der geliebte schwere Rotwein zum cremigen Weichkäse? Es verwundert nicht, dass Weinseminare so gut besucht werdenschliesslich will sich bei der Auswahl des Weines niemand blamieren.

Ganz ohne grosse Mühe kann man sich ein Basic-Wein-Wissen aber auch mithilfe von Apps aneignen: Als Tools auf dem Handy helfen sie dabei, gute Weine zu erkennen, sie dienen als Lexikon, empfehlen Hobby-Köchinnen und -Köchen den passenden Weine zum Essen oder helfen, den Überblick im Weinkeller zu bewahren. Eine Auswahl.

Der Klassiker: Vivino

Mit seinen mehr als 50 Millionen Downloads weltweit, zwölf Millionen gespeicherten Weinen und 13 Milliarden gescannten Etiketten ist Vivino die meistgenutzte Wein-App. In Sekundenschnelle identifiziert sie eine fotografierte Flasche, liefert Details zum Wein und informiert, ob ihn andere auch mochten. Ebenfalls kann man Weine bewerten und speichern und beim nächsten Weinkauf auf die Notizen zurückgreifen, was äusserst praktisch ist. Auch wenn die Kommentare nicht immer kenntnis- oder aufschlussreich und durch den offenen Zugang leicht manipulierbar sind, überzeugt diese App mit ihrer leichten und schnellen Bedienbarkeit.

Wo: iOS und Android

Kosten: Gratis

Mit Bewertungen von Profis: Wine-Searcher

Einen ähnlichen Service bietet Wine-Searcher. Jedoch hebt sich die App von Vivino ab, indem die Wein-Bewertungen nicht von den Endverbrauchenden stammen, sondern von renommierten Wein-Journalisten und -Journalistinnen. Ebenfalls können hier Bier- und Spirituosen-Sorten gesucht werden.

Wo: iOS und Android

Kosten: Die Standardversion ist kostenlos, ein Upgrade mit Zusatzfunktionen ist kostenpflichtig.

Für Hobby-Kochende: WineStein

Diese App ist besonders für jene hilfreich, die etwas verloren vor dem Weinregal stehen und nicht wissen, welcher Wein zur bestellten Pizza oder zum geplanten Dinner passen soll. Auf der einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche tippt man das Gericht ein, woraufhin die App eine breite Auswahl an Weinempfehlungen liefert. Diese können zusätzlich nach Land, Preis und Wein-Art gefiltert werden. Ist der Wein bereits vorhanden, generiert die App die passenden Gerichte. Auch wenn sie einen überschaubare Anzahl an Schweizer Weinen listet, ist die App dennoch inspirierend.

Wo: iOS und Android.

Kosten: Die Standardversion ist kostenlos, ein Upgrade mit Zusatzfunktionen ist kostenpflichtig.

Für Wein-Geeks: Weintrainer

Hast du dich schon immer gefragt, woher das Vanille- oder Kokosnuss-Aroma im Wein kommt? Oder welche die wichtigsten Rebsorten in einem Chianti sind? Der Weintrainer beantwortet spielend mit virtuellen Karteikarten 14’000 Fragen zu Weingeografie, Rebsorten, Verkostungsmerkmalen oder zur Lagerdauer. Diese können nach Schwierigkeitsgrad, Themen und Ländern gefiltert werden.

Wo: iOS und Android

Kosten: In der kostenlosen Version stehen rund 100 Fragen bereit.

Wissensstillend: wein.plus

Eine weitere App für wissensdurstige Wein-Enthusiasten bietet sich mit wein.plus. Obwohl sie für Mitglieder der grössten Weinplattform Europas konzipiert wurde, denen Zugang zu den ganzen Texten gewährt wird, bietet die App auch nicht-zahlenden Interessierten eine riesige Datenbank mit Informationen rund um das Thema Wein. Ausserdem verfügt wein.plus über das «weltgrösste Weinlexikon mit über 23’000 Einträgen», wo beinahe jeder Begriff in ausführlichen Texten erklärt wird.

Wo: iOS

Kosten: Mit der kostenlosen Version hat man Zugang zu gekürzten Texten, Mitglieder von wein.plus lesen sämtliche Inhalte und Weinkritiken ohne Einschränkungen.

Praktisch: Kellermeister

Wenn der Weinkeller dann mal reichlich befüllt ist, hilft der Kellermeister dabei, den Überblick zu behalten: Auf einer einfachen Liste zeigt er an, welche Weine eingelagert sind, wann die Flaschen gekauft und dem Keller wieder entnommen wurden, liefert Informationen und Bewertungen zu den jeweiligen Weinen und erinnert, wenn sie zu lange gelagert wurden. Für den Fall, dass der eine Keller nicht mehr genug Platz bietet: In der App können mehrere Keller registriert werden.

Wo: Android

Kosten: Gratis

Sorgt für Diskussionsstoff: When Wine Tastes Best

Du zweifelst noch, ob du die gute Flasche Wein heute trinken willst oder besser erst morgen? Beim Entscheiden hilft dir When Wine Tastes Best, der biodynamische Kalender für Weintrinker: Basierend auf 50 Jahren Forschung von Maria Thun, einer deutschen Anthroposophin, gibt dir die App Bescheid, wann die besten Tage zum Weintrinken sind (Frucht- und Blütentage) und wann die weniger guten (Wurzel- und Blatttage). Diese App kann man nun als Aberglaube abtun oder nicht, witzig ist sie alleweil.

Wo: iOS und Android

Kosten: Die Standardversion ist kostenlos, die Wochenendtage müssen gegen Bezahlung freigeschalten werden.

Wie eignest du dir Wein-Wissen an? Auf welche Wein-App schwörst du? Verrate es uns in den Kommentaren.

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