Rückschlag für den Cupsieger - Dank Itaitingas goldenem Treffer – Sion entführt drei Punkte aus Luzern
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Rückschlag für den CupsiegerDank Itaitingas goldenem Treffer – Sion entführt drei Punkte aus Luzern

Am Samstagabend empfing der FC Luzern den FC Sion. Dabei setzten sich die Walliser dank einem Treffer von Itaitinga knapp mit 1:0 durch.

von
Florian Gnägi
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Cleilton Itaitinga (rechts) schoss den 1:0-Siegtreffer für Sion.

Cleilton Itaitinga (rechts) schoss den 1:0-Siegtreffer für Sion.

Martin Meienberger/freshfocus
 FCL-Coach Fabio Celestini muss sich geschlagen geben.

FCL-Coach Fabio Celestini muss sich geschlagen geben.

Martin Meienberger/freshfocus
 Paolo Tramezzani feiert den zweiten Sieg bei Sion seit seiner Rückkehr ins Wallis.

Paolo Tramezzani feiert den zweiten Sieg bei Sion seit seiner Rückkehr ins Wallis.

Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

  • Der FC Luzern empfing am Samstagabend den FC Sion.

  • Dabei gewinnen die Walliser dank einem Tor von Itaitinga mit 1:0.

  • In der Tabelle liegt Sion nun neu fünf Punkte vor dem FCL.

Zumindest gefühlt waren es am Samstagabend fast Minustemperaturen, bei denen sich die anwesenden Zuschauer in der Swissporarena die Partie zwischen Luzern und Sion zu Gemüte führten. Den beiden Mannschaften war der Wille zwar nicht abzusprechen für erwärmenden Fussball zu sorgen, doch lange Zeit waren so richtig grosse Torchancen Mangelware.

Am gefährlichsten wurde es in der ersten Halbzeit, als Luzern-Verteidiger Marvin Schulz in der 29. Minute zur vermeintlichen Führung für den Cupsieger traf, der dann aber wegen einer Abseitsstellung zurecht aberkannt wurde. Eben jener Schulz war es auch, der FCL-Offensivmann Ibrahima Ndiaye wenig später eine schöne Flanke auf den Kopf spedierte, aus der dann aber nichts Zählbares resultierte.

Itaitingas Treffer aus dem Nichts

Nach dem Pausentee erhöhten die Luzerner weiter das Tempo und übernahmen zunehmend das Zepter in der Partie. Umso überraschender kam dann die Szene in der 71. Minute. Sions Angreifer Itaitinga profitierte von einer hervorragenden Vorarbeit von U21-Nati-Stürmer Filip Stojilkovic und schloss ab zur Sittener Führung entgegen dem Spielverlauf.

Der Brasilianer wurde nach dem Tor gleich ausgewechselt und sah dann zu wie Teamkollege Saintini den Luzerner Ndiaye im Strafraum zu Fall brachte. Schiedsrichter Bieri pfiff sofort auf den Punkt, revidierte seinen Entscheid nach Rücksprache mit dem VAR korrekterweise aber wieder, weil Ndiaye zuvor im Abseits gestanden hatte.

Der FCL versuchte in der Schlussphase den Ausgleich zu erzielen, liess es dabei aber an der nötigen Durchschlagskraft vermissen. Varol Tasar ärgerte sich in der Nachspielzeit noch so fest über eine Entscheidung, dass ihn Bieri mit Gelb-Rot vorzeitig unter die Dusche schickte. Mit der Luzerner Pleite im Kellerduell reisst die Serie von fünf ungeschlagenen Pflichtspielen der Innerschweizer in Serie. Sion hingegen liegt neu fünf Punkte vor der Mannschaft von Fabio Celestini und verschafft sich etwas Luft auf die hinteren Tabellenplätze.

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