18.06.2020 14:36

Nach 20-Minuten-Beitrag«Danke, danke, danke! Ich bin unglaublich überwältigt»

Als das Geld nicht mehr reichte, bat Alex* (34) auf Facebook um Essen. Bei 20 Minuten hat sie erzählt, wie es dazu kam. Das Video schlug Wellen, viele Leute aus der Community wollten helfen.

von
Anja Zingg

Darum gehts

  • Auf 20 Minuten erzählt Alex*, wieso sie per Facebook ihre Mitmenschen nach Essen fragt.
  • Die Reaktionen lassen nicht auf sich warten: Fast durchs Band sind sie positiv.
  • Viele Menschen aus der Community möchten Alex helfen. Hier bedankt sie sich.

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Alex* erhielt Hunderte positive Feedbacks auf ihr Video bei 20 Minuten. «Ich weiss gar nicht, was ich dazu sagen soll. Ich danke allen von ganzem Herzen für all die lieben Angebote!»

Alex* erhielt Hunderte positive Feedbacks auf ihr Video bei 20 Minuten. «Ich weiss gar nicht, was ich dazu sagen soll. Ich danke allen von ganzem Herzen für all die lieben Angebote!»

Bild: zvg privat
Auch zahlreiche Freunde meldeten sich bei ihr.

Auch zahlreiche Freunde meldeten sich bei ihr.

Bild: Screenshot privat
Ob eine Einladung zum Essen­…

Ob eine Einladung zum Essen­…

Bild: Screenshot privat

Eine Einladung zum Nachtessen, neue Schuhe oder ein Gratishaarschnitt: Zahlreiche Personen möchten Alex mit einer kleinen Geste unterstützen. Alex ist gerührt ab all den aufmunternden und unterstützenden Nachrichten, die ihr Video ausgelöst hat: «Wow, ich bin überwältigt. Ich musste weinen beim Lesen der Nachrichten!»

Und nicht nur Freunde von ihr haben sich gemeldet. Auch viele Leser aus der 20-Minuten-Community möchten mehr als nur Worte sprechen lassen: Auf Facebook haben einige gefragt, wie sie Alex direkt mit einem Zustupf unterstützen können.

«Hat jemand etwas zu essen?»

Das Video löste unzählige Reaktionen aus. Viele wollen helfen.

(Video: 20 Minuten/J. Kellenberger)

Einer von ihnen ist Lukas*. Der 34-Jährige ist selbstständig und hat Alex 100 Franken per Twint gesendet. «Ich weiss, wie es ist, mit wenig Geld durchzukommen.» Er habe gar nicht gross darüber nachgedacht, sondern habe sich einfach gemeldet. «Ich war im ersten Moment wirklich schockiert über ihre Situation. Und finde gleichzeitig, dass Alex unglaublich viel Mut hat, in der Öffentlichkeit darüber zu sprechen. Ich unterstütze sie sehr gerne.»

Alex hat mittlerweile unzählige Reaktionen erhalten. Freunde und Bekannte sind in die Bresche gesprungen, damit sie sich Lebensmittel leisten kann. «Ich weiss gar nicht, was ich dazu sagen soll. Ich danke allen von ganzem Herzen für all die lieben Angebote!»

*ganzer Name der Redaktion bekannt

Wie kann man helfen?

Armut gibt es auch in der reichen Schweiz. Für viele Personen oder Familien hat sich die finanzielle Situation durch die Corona-Krise verschärft. Hilfe finden Betroffene zum Beispiel bei Hilfswerken:
Caritas setzt sich für Armutsbetroffene oder Armutsgefährdete ein. https://www.caritas.ch/
Siidefade leistet Soforthilfe in Krisensituationen. https://www.siidefade.ch/

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