Nach Rausschmiss beim SCB - «Danke für die Chance» – jetzt meldet sich Florence Schelling zu Wort
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Nach Rausschmiss beim SCB«Danke für die Chance» – jetzt meldet sich Florence Schelling zu Wort

Beim SC Bern war nach einem Jahr Schluss für sie: Sportchefin Florence Schelling musste ihre Koffer packen. Sie wünscht den Mutzen dennoch nur das Beste.

von
Erik Hasselberg
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«Wünsche allen nur das Beste»: Florence Schelling meldet sich nach ihrer Entlassung als Sportchefin beim SC Bern auf Instagram.

«Wünsche allen nur das Beste»: Florence Schelling meldet sich nach ihrer Entlassung als Sportchefin beim SC Bern auf Instagram.

Screenshot Instagram
Nach nur einem Jahr war für sie wieder Schluss beim SC Bern.

Nach nur einem Jahr war für sie wieder Schluss beim SC Bern.

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Erst vor einem Jahr hatte die 32-Jährige das Amt der Sportchefin übernommen.

Erst vor einem Jahr hatte die 32-Jährige das Amt der Sportchefin übernommen.

Urs Lindt/freshfocus

Darum gehts

  • Florence Schelling bekleidete als erste Frau in der National League das Amt der Sportchefin.

  • Beim SC Bern wurde sie nach ihrem ersten Amtsjahr bereits wieder entlassen.

  • Nun meldet sich die 32-Jährige selbst zu Wort.

Zuerst blickte sie noch kritisch auf ihr erstes Amtsjahr als Sportchefin beim SC Bern zurück, schon folgte wenig später der grosse Knall und die Entlassung. Es war eine bewegte Woche für Florence Schelling, die sich nun erstmals selber zu ihrem Aus bei den Mutzen äussert.

«Dinge gehen zu Ende, aber Erinnerungen bleiben für immer. Ich möchte meinen herzlichsten Dank der Organisation des SC Bern aussprechen für die Chance, die sie mir gegeben haben und wünsche allen nur das Beste für die Zukunft», schreibt die 32-Jährige auf Instagram unter einem Post. Auf diesem strahlt sie und hält den Cup-Pokal in den Händen, den sie mit dem SCB dank eines 5:2-Finalsiegs gegen die ZSC Lions gewonnen hatte.

Die ehemalige Torhüterin der Schweizer Hockey-Nati hatte als erste Frau im hiesigen Eishockey das Amt der Sportchefin inne. Ohne dabei Erfahrungen vorweisen zu können. Unlängst sagte sie zu dieser Kritik: «Es ist Fakt: Ich bin jung. Es ist Fakt: Ich mache diesen Job zum ersten Mal. Aber: Kein Lehrbuch sagt, dass es für diesen Job ein gewisses Alter benötigt.» Letztendlich wurde Schelling ihre fehlende Erfahrung aber zum Verhängnis. «Florence Schelling hat in ihrem Jahr vieles bewirkt, bringt aber für die kurz- und mittelfristig schwierige Situation des SCB nicht die genügend grosse Erfahrung mit», wurde SCB-CEO Marc Lüthi in der Medienmitteilung zitiert, welche die Entlassung der 32-Jährigen publik machte.

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