Kloten Flyers: «Dann bekommt Bern das Knieschlottern»
Aktualisiert

Kloten Flyers«Dann bekommt Bern das Knieschlottern»

Die Lage ist schwierig, aber nicht hoffnungslos: Das finden Klotens Stürmer Michael Liniger und Marcel Jenni. Den Flyers droht heute gegen den SCB das Aus.

von
Peter Berger
Michael Liniger (links) und Marcel Jenni (rechts) fanden gegen Davos das Rezept, gegen Bern noch nicht. (Keystone)

Michael Liniger (links) und Marcel Jenni (rechts) fanden gegen Davos das Rezept, gegen Bern noch nicht. (Keystone)

Nur noch ein Sieg fehlt dem SC Bern zum zweiten 4:0-Durchmarsch. Nachdem die Mutzen schon Lugano vom Eis gefegt haben, scheinen sie auch gegen Kloten nie zu stolpern. «Es wird schwierig, ihren Lauf zu brechen, aber jede Serie hat einmal ein Ende», sagt Mi­chael Liniger, der letzte Saison mit den Flyers auch ohne Nieder­lage in den Final eingezogen war. «Wir dürfen jetzt nur nicht den Kopf hängenlassen.»

Einen anderen Lösungs­ansatz kennt Liniger bereits: «Wir können uns keine Strafen leisten.» Für Sturmpartner Marcel Jenni ist klar: «Wenn wir einmal gewinnen können, kommt es gut. Dann läuft der Puck für uns.» Dem Leitwolf der Zürcher ist aber bewusst: «Viel Zeit bleibt uns nicht mehr.» Jenni spricht vom Vertrauen in die Siege, das die ­Berner haben und ihnen fehlt. «Aber gelingt uns der erste Sieg, dann bekommt Bern erfahrungsgemäss schnell das Knieschlottern.»

Bisher war das Team von Larry Huras aber fast in allen Belangen eine Spur besser. Der Qualifikationssieger kann Tempo und physische Härte je nach Bedarf variieren. «Bern soll ruhig physisch spielen, das stört uns nicht», sagt Jenni. Der frühere Internationale konzentriert sich mehr auf die eigene Mannschaft. «Wir müssen die Balance zwischen Defensive und Offensive besser finden. Da weisen wir Lücken auf und begehen zu viele Fehler.»

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