Schoggi-Barbie: «Dann bin ich ja tütschblutt!»
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Schoggi-Barbie«Dann bin ich ja tütschblutt!»

Eigentlich müsste die schönste Frau der Schweiz ja nicht künstlich versüsst werden - dennoch wurde Barbie in ein Schokoladenkleid gesteckt und über den Catwalk geschickt.

von
lis

«Oh mein Gott!» - mehr bringt Barbara Skaro, ihres Zeichens offiziell die schönste Frau der Schweiz, beim Anblick ihrer Schoggi-Robe nicht heraus. «Oben rum ist ja alles durchsichtig! Dann bin ich ja tütschblutt!», bemerkt die Blondine. Und Mama Skaro fügt noch weniger begeistert hinzu: «Und unten rum übrigens auch.»

Bevor Barbie ihr Kleid zu Gesicht bekam, waren ihre grössten Bedenken nur, dass sie stolpern, fallen oder noch schlimmer: Vom Laufsteg plumpsen könnte. Nun stolpert, fällt oder plumpst sie wenn, dann halb nackt vom Laufsteg.

«Immerhin hab' ich nicht die Schoggi-Unterwäsche gekriegt»

Beim diesjährigen Salon du Chocolat darf die 162 Zentimeter kleine Barbie neben elf anderen Damen, die Sie vorher gemeinsam mit der Modelagentur Biba während eines Castings auserkoren hat, über den Catwalk schreiten. Geübt wurde der Lauf nur zwei, drei Mal vor der grossen Eröffnungsshow. Zweimal links, einmal rechts, posieren und dann klatschen. Ein kleiner überdrehter Mann im Anzug macht es vor. Die Mädels machen es alle brav nach. Sieht doch ganz einfach aus – von unten zumindest.

Dennoch ist Barbie aufgeregt, ist ja schliesslich ihr erstes Mal: «Vor einem Shooting bin ich viel gelassener, da sehen mich ja auch nur der Fotograf und das Team. Aber hier schauen Hunderte Menschen zu und überall sind Kameras. Ich bin richtig ausgestellt. Und dann ist mein Kleid auch noch so durchsichtig. Aber immerhin habe ich nicht die Schoggi-Unterwäsche gekriegt.» Phu!

Barbara am Salon du Chocolat:

Trotz aller Bedenken hat es die kleine Grosse prima hingekriegt, ist nicht gefallen, hat sich nicht im Rock verhakt und auch ihre Schokoladenäste sind bis zum Schluss heil geblieben. «Mir wurde gesagt, dass dieses Kleid fast immer kaputtgeht, weil die Äste so dünn sind. Bei mir ist bislang noch nichts abgebrochen – aber nicht zu früh freuen; ich muss es ja noch an drei weiteren Abenden präsentieren. Mal sehen, wie viele Äste am Sonntag noch dranhängen.»

Wer das ganze Spektakel live miterleben will, kann dies noch bis zum 24. März tun. So lange ist der Salon du Chocolat noch offen.

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