«Teleblocher»: «Dann bin ich – platsch – auf die Nase gefallen»
Aktualisiert

«Teleblocher»«Dann bin ich – platsch – auf die Nase gefallen»

Zehn Tage nach seinem Unfall sitzt der SVP-Doyen wieder vor der Kamera. Von seinen Verletzungen ist nichts mehr zu sehen.

von
jbu
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In seiner Sendung «Teleblocher» zeigt sich der Alt-Bundesrat zehn Tage nach dem Sturz fast vollständig genesen.

In seiner Sendung «Teleblocher» zeigt sich der Alt-Bundesrat zehn Tage nach dem Sturz fast vollständig genesen.

Blocher rekapituliert den Unfallhergang: Er sei auf dem nassen Marmorboden im Bundeshaus ausgerutscht. Weil er in beiden Händen Bücher gehalten habe, habe er sich nicht abstützen können. «Und dann bin ich – platsch – auf die Nase gefallen.»

Blocher rekapituliert den Unfallhergang: Er sei auf dem nassen Marmorboden im Bundeshaus ausgerutscht. Weil er in beiden Händen Bücher gehalten habe, habe er sich nicht abstützen können. «Und dann bin ich – platsch – auf die Nase gefallen.»

Teleblocher
Der Unfallort: Hinter dieser Scheibe kam es zu Christoph Blochers folgenschwerem Sturz.

Der Unfallort: Hinter dieser Scheibe kam es zu Christoph Blochers folgenschwerem Sturz.

Nachdem er seine wöchentliche Sendung «Teleblocher» letzten Freitag erstmals überhaupt ausfallen liess, spricht der Alt-Bundesrat nun wieder zu seinen Fans. Im Interview mit Journalist Matthias Ackeret zeigt er sich bestens gelaunt.

«Mir gehts wieder gut, ich bin geheilt», sagt Blocher in die Kamera. Die Voyeure, die ihn gern verletzt gesehen hätten, müsse er darum enttäuschen. «Es ist schon unglaublich, was die Medizin und die Pharmaindustrie können.» Noch letzte Woche sei die Nase eingegipst gewesen und das Gesicht darunter «völlig blau». Inzwischen seien die Fäden gezogen und die ärztliche Behandlung abgeschlossen.

Witze im Krankenwagen

Auch den Unfallhergang rekapituliert Blocher in der Sendung noch einmal: Er sei auf dem nassen Marmorboden im Bundeshaus ausgerutscht. Weil er in beiden Händen Bücher gehalten habe, habe er sich nicht abstützen können. «Und dann bin ich – platsch – auf die Nase gefallen.»

Er habe einen starken Schwartenriss auf der Nase erlitten, zudem sei das Nasenbein mehrfach gebrochen gewesen. «Der Knochen war auch etwas zersplittert.» Zudem sei nachträglich eine leichte Gehirnerschütterung festgestellt worden. Allerdings sei er zu jeder Zeit ansprechbar gewesen und habe sogar noch Witze gerissen im Krankenwagen.

Was die Ursache von Blochers Unfall war, ist weiterhin unklar. Ex-Präsident Toni Brunner kritisierte zunächst, das Wasser sei durch ein Leck im Glasdach des Bundeshauses gedrungen. Diese Vermutung wiederholte Blocher in der Sendung. «Es könnte auch Kondenswasser gewesen sein.» Die Verwaltung nehme das Problem zu wenig ernst, so Blocher. Ein Test der Parlamentsdienste nach dem Unfall ergab allerdings: Das Dach ist dicht.

Das Interview mit Toni Brunner nach dem Unfall:

Der Blutverlust war gross

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