Aktualisiert 30.08.2015 11:00

FunktionskleidungDarauf sollten Sie im Sportgeschäft achten

Sie sehen vor lauter High-Tech-Fäden den Stoff nicht mehr? Wir erklären, woraus die wichtigsten Sportmaterialien sind — und was sie wirklich bringen.

von
nfc
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Naturfasern: : Baumwolle eignet sich nicht für Sport, da sie den Schweiss aufsaugt, was zu Erkältungen führen kann. Merinowolle hingegen reguliert beim Outdoor-Sport die Temperatur, leitet Flüssigkeit und ist von Natur aus antibakteriell, was Schweissgeruch vorbeugt - ideal zum Wandern oder Velofahren.

Naturfasern: : Baumwolle eignet sich nicht für Sport, da sie den Schweiss aufsaugt, was zu Erkältungen führen kann. Merinowolle hingegen reguliert beim Outdoor-Sport die Temperatur, leitet Flüssigkeit und ist von Natur aus antibakteriell, was Schweissgeruch vorbeugt - ideal zum Wandern oder Velofahren.

Jacob Ammentorp Lund
Kunststoffe: Kunstfasern eignen sich für Funktionskleidung, da Sie genau auf diesen Zweck abgestimmt werden können. Polyester und Polymere sind leicht und atmungsaktiv. Nylon schützt vor Wind und Regen.

Kunststoffe: Kunstfasern eignen sich für Funktionskleidung, da Sie genau auf diesen Zweck abgestimmt werden können. Polyester und Polymere sind leicht und atmungsaktiv. Nylon schützt vor Wind und Regen.

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Elastan: ist eine äusserst dehnbare Chemiefaser. Sie ähnelt Gummi, hat aber eine höhere Festigkeit und ist haltbarer, was Sportlern die nötige Bewegungsfreiheit bietet.

Elastan: ist eine äusserst dehnbare Chemiefaser. Sie ähnelt Gummi, hat aber eine höhere Festigkeit und ist haltbarer, was Sportlern die nötige Bewegungsfreiheit bietet.

Jacob Ammentorp Lund

Schlabberlook war gestern. Heute tragen Sportler eng anliegende Funktionskleidung. Die Auswahl ist gross, Sportläden erstrecken sich oft über mehrere Stöcke. Auf welche Stoffe sollte man beim Kauf setzen?

Machen Sie es wie die Zwiebel

Experte Markus Ryffel empfiehlt besonders für Outdoor-Sportarten das Zwiebelschalenprinzip: «Mehrere dünne Lagen lassen den Schweiss verdunsten. Die Luft zwischen den einzelnen Lagen isoliert die Kälte.» Je nach Wetter empfiehlt Ryffel zwei bis drei Schichten:

Die Transportschicht sollte eng anliegen. Sie sorgt dafür, dass die Haut des Sportlers trocken bleibt, indem sie Schweiss nach aussen leitet. Somit reguliert diese Schicht die Temperatur. Achten Sie beim Kauf darauf, dass T-Shirts, Hosen, Unterwäsche oder Sport-BHs nirgends einschneiden. Nahtlose Kleidungsstücke helfen dabei, Schürfungen vorzubeugen.

Die Wärmeschicht: schützt vor Kälte und UV-Strahlen. Je mehr Luft zwischen erster und zweiter Schicht ist, desto mehr Wärme spendet das Outfit. Je nach Wetter werden hier Jacken, Pullover oder Westen getragen. Eine Kopfbedeckung ist laut Ryffel bei jeder Witterung Pflicht.

Die Isolationsschicht dient als Schutz vor Regen und Wind, , sollte aber trotzdem den Schweiss nach aussen transportieren. Hier wird von den Produzenten häufig auf Kunststoffe gesetzt, die leicht und atmungsaktiv sind.

Funktionskleidung kann also mehr als nur gut aussehen. In unserer Bildstrecke erklären wir die wichtigsten Materialien und Begriffe, die einem beim Kauf begegnen.

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