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Sponsored Darüber nerven sich unsere Leser im Büro

Viele Konflikte am Arbeitsplatz lassen sich vermeiden, wenn man sie anspricht. Diese 12 Dinge stören unsere Leser am meisten. Und wir haben eine Anleitung, wie man mit Nervensägen im Job fertig wird.

von
CP
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Der Klassiker: lautes Telefonieren und dann noch über «irgendwelchen belanglosen Quatsch», wie eine Leserin schreibt. Hier hilft nur eines: Die Störenfriede direkt ansprechen und Regeln vereinbaren.

Der Klassiker: lautes Telefonieren und dann noch über «irgendwelchen belanglosen Quatsch», wie eine Leserin schreibt. Hier hilft nur eines: Die Störenfriede direkt ansprechen und Regeln vereinbaren.

Kaugummi kauen mit begleitenden Geräuschen. Oder der Büronachbar, der jeden Morgen schmatzend einen Apfel verspeist. Zugegeben, eine knifflige Situation. Während man in einer Liebesbeziehung das Thema locker ansprechen kann, sagt kein Angestellter seinem Chef: «Sie nerven, weil Sie schmatzen.» Aber auch hier, sprechen Sie das Problem direkt an: «Ist es okay, wenn du das in der Küche essen könntest?» Geht der Kollege darauf ein, sollten sie sich nett bedanken.

Kaugummi kauen mit begleitenden Geräuschen. Oder der Büronachbar, der jeden Morgen schmatzend einen Apfel verspeist. Zugegeben, eine knifflige Situation. Während man in einer Liebesbeziehung das Thema locker ansprechen kann, sagt kein Angestellter seinem Chef: «Sie nerven, weil Sie schmatzen.» Aber auch hier, sprechen Sie das Problem direkt an: «Ist es okay, wenn du das in der Küche essen könntest?» Geht der Kollege darauf ein, sollten sie sich nett bedanken.

«Und dass er schon morgens in einer Lautstärke gegen die Musik im Radio anpfeiffen und ansingen muss», schreibt ein Leser. Ja, die Situation kennen wir alle. Bleiben Sie auch hier respektvoll und freundlich. «Sag mal, spinnst du?» oder ähnliche Dinge sollten sie auf keinen Fall sagen. Erkundigen Sie sich beim Personaldienst oder bei Ihrem Chef, und informieren Sie, wenn ein Verbot besteht, Ihren Bürokollegen. Ist Radio hören erlaubt (genauer: nicht verboten), dann suchen Sie erst das Gespräch mit den anderen Mitarbeitenden und appellieren Sie an deren Fairness und Anstand.

«Und dass er schon morgens in einer Lautstärke gegen die Musik im Radio anpfeiffen und ansingen muss», schreibt ein Leser. Ja, die Situation kennen wir alle. Bleiben Sie auch hier respektvoll und freundlich. «Sag mal, spinnst du?» oder ähnliche Dinge sollten sie auf keinen Fall sagen. Erkundigen Sie sich beim Personaldienst oder bei Ihrem Chef, und informieren Sie, wenn ein Verbot besteht, Ihren Bürokollegen. Ist Radio hören erlaubt (genauer: nicht verboten), dann suchen Sie erst das Gespräch mit den anderen Mitarbeitenden und appellieren Sie an deren Fairness und Anstand.

Am Montag haben wir unsere Leser aufgefordert, uns zu sagen, was sie am Arbeitsplatz am meisten ärgert. Während zwei Tagen haben mehr als 500 Leser über ihren Frust im Büro berichtet.

Die bekannte Comicautorin Debra Bühlmann alias Frida Bünzli hat sich mit dieser Flut an Geschichten beschäftigt und die häufigsten Kommentare in zwölf Zeichnungen festgehalten. Sie finden das Resultat in der obigen Bildstrecke.

Nun aber zur Frage: Wie kann man im Grossraumbüro eigentlich diesen geschilderten Ärger verhindern? Während man das Schmatzen oder laute Telefonieren einfach lassen kann, sind arbeitsscheue oder egoistische Kollegen im Arbeitsalltag schon schwierigere Fälle.

Die Lösung ist ganz einfach: Mit Offenheit lässt sich ein Grossteil der Probleme lösen. Auch wenn es unangenehm ist: Die direkte Konfrontation mit den Nervensägen ist immer das Beste. Geeignet sind dafür die Grundregeln der gewaltfreien Kommunikation: Sachlich beobachten, Gefühle ausdrücken, Bedürfnisse mitteilen, Lösungen vorschlagen.

Beispiel fürs laute Telefonieren:

Ich arbeite an einer wichtigen Präsentation und kann mich nicht konzentrieren, wenn ständig laut und privat telefoniert wird (Beobachtung). Ich bin frustriert (Gefühl), weil die Sorgfalt meiner Arbeit darunter leidet. Ich möchte ein ruhiges Arbeitsklima, um mich auf meine Arbeit zu konzentrieren (Bedürfnis). Ich wünsche mir in Zukunft, dass private Telefonate nicht mehr im Büro geführt werden (Lösung).

Zugegeben: Das mag anfangs etwas ungewohnt klingen. Die Vorteile sind unübersehbar. Suchen Sie das Gespräch höchstens dreimal; wenn es dann nicht fruchtet, müssen Sie sich wohl an die nächsthöhere Instanz wenden.

Im Umgang mit nervenden Kollegen gilt aber auch, dass man sich selbst auch kritisch beobachtet. Bevor man sich auf den nervenden Kollegen einschiesst, ­sollte man sich selbst fragen, welchen Anteil man an der Situation hat. Es gibt eine Wechselwirkung zwischen den eigenen Erwartungen und dem Verhalten des Gegenübers. Wer sein Gegenüber nicht mag, braucht sich nicht wundern, wenn dieses sich gleich verhält.

Andere beobachten, bewerten und verurteilen – das können wir sehr gut. Vielleicht müssen Sie es so angehen: Lieben ist Ihren schlimmsten Kollegen wie einen Freund. Bringen Sie ihm Respekt entgegen. Eine Garantie für den Erfolg gibt es nicht, aber es ist gut möglich, dass sich der Gehasste mit der Zeit kooperativer verhält.

«Friendly Work Space» der Gesundheitsförderung Schweiz. Es bescheinigt Firmen, dass ihr Arbeitsumfeld von Respekt und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern geprägt ist.

Dieser Artikel wurde von Commercial Publishing Tamedia in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsförderung Schweiz erstellt.

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