Jetstream und Tiefdruckgebiete – Darum fegt zurzeit ein Sturmtief nach dem anderen durch die Schweiz
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Jetstream und TiefdruckgebieteDarum fegt zurzeit ein Sturmtief nach dem anderen durch die Schweiz

Mit einer Böe von 164 km/h blies Antonia im Berner Jura in der Nacht auf Montag am kräftigsten. In Zukunft dürften solche Wetterlagen aber eher seltener werden.

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Auf dem Säntis blies es kräftig: Sturmtief Antonia brachte Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von über 140 km/h. Die stärkte gemessene Böe wehte auf dem Chasseral mit 164 km/h.

Auf dem Säntis blies es kräftig: Sturmtief Antonia brachte Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von über 140 km/h. Die stärkte gemessene Böe wehte auf dem Chasseral mit 164 km/h.

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Am Sonntagabend entwickelte das Sturmtief Antonia immer mehr Kraft. Die stärksten Winde werden für den frühen Montagmorgen erwartet.

Am Sonntagabend entwickelte das Sturmtief Antonia immer mehr Kraft. Die stärksten Winde werden für den frühen Montagmorgen erwartet.

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In der Schweiz wird vor Unwettern gewarnt.

In der Schweiz wird vor Unwettern gewarnt.

Meteo Schweiz

Darum gehts

Ylenia, Zeynep und jetzt Antonia: Zurzeit müssen wir uns gefühlt jede Nacht und jeden Tag auf ein neues Sturmtief einstellen. «Der Jetstream hat sich über Mitteleuropa installiert und spült zurzeit die Tiefdruckgebiete, die sich über dem Atlantik bilden, von West nach Ost zu uns», sagt Roger Perret von Meteonews. «Dass sich solche Tiefdruckgebiete im Winter bilden, ist allerdings nichts Aussergewöhnliches. In den letzten Jahren waren solche Stürme seltener und man geht davon aus, dass es in Zukunft eher weniger anstatt mehr werden.» Aber das sei noch Gegenstand der Forschung. Anders habe es noch in den 90er- und 2000er-Jahren ausgesehen. «Dort gab es eher mehr solcher Wetterlagen.»

In der Nacht auf Montag war also jetzt Antonia an der Reihe und dieses Sturmtief blies mit einer Windspitze von 164 km/h auf dem Chasseral im Berner Jura am stärksten. «Bis zum Beginn der Nacht weht der Wind weiterhin stark bis stürmisch, bis er dann im Verlauf der Nacht abflaut», wie Meteonews weiter schreibt. In den Bergen ist es aber auch am Dienstag noch stürmisch.

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