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Darum findest du Montage so schrecklich

Am Montag fällts dir besonders schwer, in die Gänge zu kommen? Wir verraten 5 Gründe, woran das liegt und teilen Tipps, was dir bessere Laune zum Wochenstart schenkt.

von
Gloria Karthan
30.11.2020

Pünktlich zum Wochenanfang werden auf Instagram und Whatsapp fleissig Memes zum Montagshass geteilt. Es gibt zahlreiche Songs, die sich nur darum drehen, wie sehr uns dieser Wochentag auf die Nerven geht, etwa «Manic Monday» von The Bangles.

Aber wie kommts, dass der Montag so mit grossem Abstand der unbeliebteste aller Wochentage ist? Auch wenn nicht jeder Grund auf alle Montagshasser zutreffen mag, haben wir da mal ein paar gesammelt.

1. Du bist nicht ready für die neue Woche

Wenn du am Sonntag bis spätabends Serien streamst und von da direkt ins Bett fällst, kann dich die neue Woche emotional überrollen. Gute Vorbereitung hilft, der Überforderung vorzubeugen. Leg dir am Sonntagabend schon deine Kleidung für den nächsten Tag parat, check deine Agenda und notiere deine To-dos für die kommende Woche.

2. Dein Schlafrhythmus ist durcheinander

Wer einer Arbeit oder einem Studium nachgeht, die oder das sich am klassischen Rhythmus mit freiem Wochenende orientiert, bekommt den Montagsblues am stärksten zu spüren. Am Wochenende halten wir einen anderen Schlafplan ein als unter der Woche. Klar tuts gut, am Samstag und Sonntag extralange auszuschlafen, aber unser Schlafmuster alle paar Tage zu wechseln, kann uns durcheinander bringen und dazu führen, dass wir selbst mit genügend Schlaf am Montagmorgen müde und damit reizbarer und unzufriedener sind als sonst.

3. Du hast dir am Wochenende zu viel vorgenommen

An deinen freien Tagen möchtest du möglichst viel unternehmen? Du machst dann vielleicht eine Shoppingtour mit Freunden, besuchst deine Eltern, gehst mit deiner Freundin in eine Ausstellung, machst Sport, probierst ein neues Restaurant aus und am Sonntagnachmittag folgt ein ausgedehnter Spaziergang. Manche von uns sind so beschäftigt damit, ihr Wochenende zu verplanen, dass das Relaxen dabei auf der Strecke bleibt. Dazu kommt, das sowas auch logistisch sehr anstrengend ist. Diesen Fakt bemerken viele von uns allerdings nicht – oder halt eben erst, wenn wir am Montagmorgen kaputt vom Wochenende sind.

4. Du lebst für das Wochenende

Für manche Menschen ist die Woche zweigeteilt: Von Montag bis Freitag gehen sie Job, Haushalt oder Studium nach, während Samstag und Sonntag reserviert sind für alles was gut tut. Wenn dir das bekannt vorkommt, solltest du versuchen, dir auch unter der Woche kleine Ruheinseln zu schaffen und dich zu belohnen. Besuche an einem Mittwoch nach der Arbeit ein Restaurant, buche an einem Montagabend eine Massage oder geh am Donnerstagmorgen vor der Arbeit kurz spazieren.

5. Du lässt dich von anderen runterziehen

Dein Job oder dein Studium ist eigentlich ganz in Ordnung, aber trotzdem macht dir der Wochenstart zu schaffen? Das liegt vielleicht daran, dass Montage zu hassen in unserer Gesellschaft fest verankert ist. Lass dich nicht runterziehen, wenn deine Mitarbeitenden das nächste Mal über ihren Montagsfrust klagen. Hol tief Luft, zieh dir Kopfhörer an und hör den Synthie-Klassiker «Blue Monday» von New Order. Da kommt die Motivation fast von alleine.

Was hilft dir gegen den Monday Blues? Teile deine Tipps in den Kommentaren!

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1 Kommentar
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Sandvogel

23.11.2020, 10:11

Ihr findet nicht Montage schrecklich, sondern den Kapitalismus.