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Hate und MobbingDarum haben Harry und Meghan keinen Bock mehr auf Social Media

Gut möglich, dass der Prinz und die Herzogin keinen Nachfolger zu @sussexroyal geplant haben. Wegen der vielen Anfeindungen kehren sie den sozialen Medien wohl den Rücken.

von
Pascal Kobluk
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Laut einem Insider von «The Sunday Paragraph» wollen sich Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) aus den sozialen Medien zurückziehen, um sich nicht länger dem Online-Hate aussetzen zu müssen.

Laut einem Insider von «The Sunday Paragraph» wollen sich Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) aus den sozialen Medien zurückziehen, um sich nicht länger dem Online-Hate aussetzen zu müssen.

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Gemäss der Quelle wollen die beiden auch auf jegliche Social-Media-Konten für ihre Wohltätigkeitsorganisation Archewell verzichten.

Gemäss der Quelle wollen die beiden auch auf jegliche Social-Media-Konten für ihre Wohltätigkeitsorganisation Archewell verzichten.

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Im Oktober sprach Meghan im «Teenage Therapy»-Podcast über die Anfeindungen im Internet und dass es für sie mental und emotional eine grosse Last sei, damit umzugehen.

Im Oktober sprach Meghan im «Teenage Therapy»-Podcast über die Anfeindungen im Internet und dass es für sie mental und emotional eine grosse Last sei, damit umzugehen.

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Darum gehts

  • Prinz Harry und Herzogin Meghan sollen sich dazu entschieden haben, nicht länger in den sozialen Medien präsent zu sein.

  • Und zwar, um Hass und Missgunst keine Plattform zu geben – und sich selbst davor zu schützen.

Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) wollen nicht länger in den sozialen Medien aktiv sein. «Laut einer Quelle von «The Sunday Times» (Bezahlartikel) habe das Ehepaar weder für seine Wohltätigkeitsorganisation Archewell noch für private Zwecke vor, auf Instagram, Twitter oder anderen Social-Media-Portalen vertreten zu sein.

Grund für diesen Entscheid sollen die Anfeindungen und Mobbing-Attacken sein, die vor allem Meghan ertragen musste. Im «Teenager Therapy»-Podcast sprach die Herzogin schon im Oktober über das Problem: «Mir wurde gesagt, dass ich die Person bin, über die 2019 weltweit am meisten gelästert wurde.»

«Es ist egal, ob du 15 oder 25 Jahre alt bist. Wenn Menschen fiese und unwahre Dinge über dich sagen, setzt das deiner mentalen und emotionalen Gesundheit zu», sagte sie über die Belastung. Auch in einem Interview im Rahmen des «Fortune Most Powerful Women»-Events im Herbst thematisierte Meghan ihren Verzicht auf soziale Medien: «Zu meinem eigenen Schutz war ich schon lange nicht mehr aktiv und habe die Entscheidung getroffen, keinen privaten Account zu haben.»

Seit März kein offizieller Instagram-Auftritt mehr

Auf Instagram haben Harry und Meghan als @sussexroyal mehr als 10,4 Millionen Follower – den Account dürfen sie seit März 2020 aber nicht mehr bespielen. Da sie sich zum Rücktritt als ranghohe Mitglieder der britischen Königsfamilie entschlossen haben (you know, der Megxit), dürfen sie sich auch nicht mehr als «royal», also «königlich» bezeichnen.

Das hier ist der bislang letzte Social-Media-Post von Meghan und Harry:

Bist du oder jemand, den du kennst, von (Cyber-)Mobbing betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Fachstelle Mobbing (kostenpflichtig)

Pro Juventute, Tel. 147

Elternberatung, Tel. 058 261 61 61

Hilfe bei Mobbing, Fachstelle für Schulen und Eltern (kostenpflichtig)

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