Aktualisiert 06.04.2020 12:40

«The Voice of Switzerland»Darum hat Remo beste Chancen auf den Sieg

Der 18-jährige Remo Forrer ist der klare Publikumsliebling und will den «The Voice»-Titel ins Toggenburg holen. Dafür setzt er auf Balladen und Social Media.

von
afa
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Im Finale singt Remo Forrer um den «The Voice of Switzerland»-Titel. Der 18-Jährige aus Hemberg SG macht eine Lehre als Sportartikelverkäufer und tritt in seiner Freizeit an Hochzeiten auf.

Im Finale singt Remo Forrer um den «The Voice of Switzerland»-Titel. Der 18-Jährige aus Hemberg SG macht eine Lehre als Sportartikelverkäufer und tritt in seiner Freizeit an Hochzeiten auf.

Instagram/remoforrer
Seinen Gesang begleitet er auf dem Klavier – das Spielen hat er sich selbst beigebracht: Remo kann keine Noten lesen und spielt rein nach Gehör.

Seinen Gesang begleitet er auf dem Klavier – das Spielen hat er sich selbst beigebracht: Remo kann keine Noten lesen und spielt rein nach Gehör.

Instagram/remoforrer
Als Coach hat er sich den Pegasus-Frontmann Noah Veraguth ausgesucht. Bei den Blind Auditions forderte Noah Remo dazu auf, mit ihm zusammen den Song «Metropolitans» zu performen.

Als Coach hat er sich den Pegasus-Frontmann Noah Veraguth ausgesucht. Bei den Blind Auditions forderte Noah Remo dazu auf, mit ihm zusammen den Song «Metropolitans» zu performen.

Instagram/remoforrer

Für Remo Forrer läufts bei«The Voice of Switzerland» richtig gut: Mit Lewis Capaldis «Someone You Loved» konnte sich der Lernende aus Hemberg SG einen Vierer-Buzzer ersingen, hat in der nächsten Runde das «Say You Won't Let Go»-Battle für sich entschieden und steht nun am Montag mit Coach Noah Veraguth an seiner Seite im Finale.

Beliebt ist Remo, der eine Ausbildung zum Sportartikelverkäufer macht, auch bei den Zuschauerinnen und Zuschauern: In einer Umfrage von 20 Minuten mit über 4000 Teilnehmenden liegt er mit über 50 Prozent der Stimmen klar vorne – auf Platz zwei ist die 16-jährige Lorena Beadini mit 15 Prozent. Wie der Publikumsfavorit tickt, erfährst du hier.

Er ist ein Autodidakt

Der 18-Jährige hat mit Flöte und Akkordeon angefangen – die beiden Instrumente hat er allerdings in der Ecke verstaut, um sich auf das Klavier und seinen Gesang zu fokussieren.

Klavier hat er sich ganz selbst beigebracht: Er spielt rein nach Gehör, wie er auf seiner Website verrät. Noten lesen könne er nicht.

Den Sieg will er via Insta holen

Obwohl die grosse Liveshow geplatzt ist und das Finale in einer alternativen Version stattfindet, freut sich Remo – und motiviert auch andere.

Auf Instagram ruft er seine über 7'000 Follower dazu auf, ihn im Finale zu unterstützen: «Ihr entscheidet, wer diese Show gewinnen darf. Es wäre mir eine Riesenehre, den Sieg zu uns ins Toggenburg zu holen und zusammen mit euch allen diese Show zu gewinnen.» Seine Fans teilen den Aufruf fleissig.

Auch Jurorin Anna Rossinelli ist optimistisch: «Ich freue mich sehr darauf, dass das Finale doch stattfindet. Es ist schwierig, eine so grosse Show sozusagen im eigenen Wohnzimmer zu produzieren, aber die Botschaft ist klar – nicht aufgeben und das Beste aus einer so schwierigen Situation machen.»

Balladen sind seine Superkraft

Dass Favorit Remo bei «The Voice of Switzerland» Songs von Lewis Capaldi und James Arthur performt hat, lässt schon darauf schliessen – spätestens auf seinem Insta-Account wird klar: Der Hemberger schmettert am liebsten gefühlvollen Singer-Songwriter-Sound von James Bay, Ed Sheeran und ähnlichen Künstlern.

Wenn Remo nicht gerade ein Strassenkonzert gibt oder auf einer Hochzeit spielt, lässt er sich auch zu einem Duett mit «The Voice»-Gspänli und Finalistin Lorena Beadini hinreissen – mit viel Gefühl, wie gewohnt.

Seine Zukunftspläne

Remo wurde im Europapark von der Euro-Maus an die «The Voice»-Battles eingeladen. Sein Chef hat dem Sportartikelverkäufer-Lehrling damals trotz Saisonstart frei gegeben: Auf Facebook dankt er seinem Lehrbetrieb für «die Unterstützung und die vielen Tage, die ich fehlen durfte, um meiner grossen Leidenschaft Musik nachzugehen».

Seine Ausbildung will der 18-Jährige noch abschliessen, in Zukunft sieht er sich aber nicht im Sportgeschäft, wie er den «St. Galler Nachrichten» verraten hat: Er würde gerne an einer Musicalschule in Hamburg oder in den USA studieren.

Er hat Talentshow-Erfahrung

Die Bühne kennt Remo gut: Er konnte schon Show-Erfahrung sammeln, wenn auch im kleineren Rahmen. Auf seiner Website führt er auf, dass er 2017 bei der Zentralschweizer Talentshow den Preis für die beste Bühnenperformance gewonnen hat.

Beim Gesangswettbewerb «Sing dein Ding» holte er 2018 mit einer Acappella-Gruppe den Sieg nach Hause – ob er bei «The Voice of Switzerland» ebenfalls jubeln darf, wird sich zeigen.

Das Finale von «The Voice of Switzerland» startet am Montag, 6. April, um 20.15 Uhr auf 3+. Alle Finalistinnen und Finalisten der diesjährigen Staffel siehst du oben in der Bildstrecke.

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So gehts: Installiere die neuste Version der 20-Minuten-App. Tippe auf dem Startbildschirm rechts oben auf die drei Streifen, dann auf das Zahnrad. Unten bei «Themen» schiebst du den Riegel bei «People» nach rechts – schon läufts.

Auf Instagram ist das 20-Minuten-People-Team übrigens auch unterwegs.

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