Stadt Zürich: Darum ist das Hallenbad City an Heiligabend offen
Aktualisiert

Stadt ZürichDarum ist das Hallenbad City an Heiligabend offen

Das Hallenbad City ist über die Festtage wie gewöhnlich jeden Tag bis 22 Uhr geöffnet. Eine Beschäftigungsmöglichkeit für jene, die dann noch nichts vorhaben, heisst es bei der Stadt.

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som
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Das Schwimmbecken erstrahlt seit Anfang 2013 in neuem Glanz.

Das Schwimmbecken erstrahlt seit Anfang 2013 in neuem Glanz.

Monika Metzger
Nach Jahren mit dunkelblauen Abluftrohren und bunten Garderobenkästchen hat es wieder zurück zur ursprünglichen Eleganz gefunden.

Nach Jahren mit dunkelblauen Abluftrohren und bunten Garderobenkästchen hat es wieder zurück zur ursprünglichen Eleganz gefunden.

Keystone/Steffen Schmidt
Das Hallenbad sei ein architektonischer Zeitzeuge, der mit der Sanierung wieder zu seinem einstigen Glanz zurückgefunden habe.

Das Hallenbad sei ein architektonischer Zeitzeuge, der mit der Sanierung wieder zu seinem einstigen Glanz zurückgefunden habe.

Keystone/Steffen Schmidt

Die Läden, Fitnesscenter und Eisbahnen sind zu – die meisten packen in der warmen Stube Geschenke aus. Am 24. Dezember steht das öffentliche Leben spätestens nach 18 Uhr in Zürich fast still – nur die Trams und Busse tuckern durch die Stadt.

Doch auch Schwimmer können im Hallenbad City um diese Zeit noch ihre Bahnen ziehen. Denn dieses ist wie gewöhnlich bis 22 Uhr geöffnet, während die anderen Bäder an Festtagen um 16 oder 17 Uhr schliessen.

«Beschäftigungsmöglichkeit bieten»

Dass das City an der Sihlstrasse nicht früher zumacht, sei auch ein sozialer Entscheid, sagt Patrick Müller, Leiter Abteilung der städtischen Badeanlagen: «Wir wollen den Leuten, die an diesen Tagen nichts vorhaben, eine Beschäftigungsmöglichkeit bieten.» Sie sollten wie gewohnt ihrer normaler Tätigkeit nachgehen können, ohne dass sie etwas anderes organisieren müssten.

Natürlich sei an Heiligabend, Weihnachten oder Silvester viel weniger los als an anderen Tagen: «Einige Schwimmerinnen und Schwimmer kommen dennoch ins City.» Der Personalbestand sei dann aber auf ein Minimum reduziert – etwa vier Mitarbeiter seien im Einsatz: «Die Festtage sind nicht die beliebtesten Arbeitstage – aber viele andere Leute arbeiten schliesslich auch.»

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