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«Townscaper»Darum ist dieses kuriose Spiel derzeit bei vielen so beliebt

Ein paar Klicks und schon ist das mittelalterliche Städtchen mitsamt Türmen, Tauben und Erkern gebaut. Das Spiel «Townscaper» zählt zu den erfolgreichsten Games vom letzten Jahr – und das obwohl es keine Herausforderung ist.

von
Tobias Bolzern

Das kleine Game «Townscaper» gehört zu den beliebtesten Spielen des letzten Jahres.

20M

Darum gehts

  • Das Aufbauspiel «Townscaper» hat es in die Top-Charts geschafft.

  • Auf der Game-Plattform Steam ist das Spiel derzeit auf Platz 12.

  • Ein definiertes Ziel gibt es im Spiel nicht. Das macht den Reiz aus.

«Plop!» – «Blip-plop!» «Plop-plop-plop!» so in etwa tönt es, wenn man «Townscaper» spielt. Das Spiel (rund sechs Franken für Mac und PC) ist ein experimentelles Aufbauspiel. Dabei gilt es kleine – oder aber auch grosse Städte zu bauen. Im Gegensatz zu anderen Titeln sind die Auswahlmöglichkeiten hier beschränkt. Man kann lediglich die Farbe wählen, alles andere wird automatisch generiert.

So entstehen im Nu kleine Häuslein, Torbögen, Kathedralen, Kanal-Systeme, Treppen, Brücken oder Gärten. Für Gamerinnen und Gamer dürfte genau das den Reiz ausmachen. Man muss nicht viel planen, hat keinerlei virtuelle Bürgerinnen und Bürger, die man zufrieden stellen muss und bei «Townscaper» gibt es auch keine Rohstoffe, die man erst einsammeln muss. Die Steuerung ist bubi-einfach: Linke Maustaste = bauen. Rechte Maustaste = demolieren.

Spiel in den Top-20

Kurz: Man muss beim Spiel nicht viel denken und hat nach ein paar wenigen Klicks schon ein repräsentatives Städtchen. Ja, das Game ist fast schon ein wenig meditativ. Gerade darum begeistert das Spiel so fest. Bei der Vertriebsplattform Steam zählt das Indie-Spiel «Townscaper» sogar zu den 20 besten Titeln von 2020.

Entwickelt wurde das Game vom schwedischen Programmierer Oskar Stålberg. «Keine Ziele, kein wirkliches Gameplay. Nur schöne Städtchen bauen. That’s it», so beschreibt Stålberg sein Werk. Derzeit befindet sich das Spiel noch in der sogenannten Early-Access-Phase. Sprich: Es wird fortlaufend weiterentwickelt. 2021 dürften jedoch nicht viele neue Funktionen hinzukommen. So nimmt Stålberg eine Auszeit vom Programmieren, um Zeit mit seiner Tochter zu verbringen, wie er in einem neuen Blogeintrag erklärt.

Spielst du «Townscaper»? Dann erzähl uns von deinen Erfahrungen mit dem Game und sag uns, was für dich die Faszination des Spiels ausmacht. Hier geht es zum Formular:

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