Biografie: Darum ist Gottschalk neidisch auf Jauch
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BiografieDarum ist Gottschalk neidisch auf Jauch

Er nimmt kein Blatt vor den Mund: Am 27. April erscheint die Biografie von Thomas Gottschalk. Auch seine Meinung über Kollegen wie Günther Jauch gibt er darin preis.

von
scy
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Günther Jauch und Thomas Gottschalk verbindet eine enge Freundschaft.

Günther Jauch und Thomas Gottschalk verbindet eine enge Freundschaft.

Keystone/Joerg Koch
Sie haben unzählige gemeinsame TV-Auftritte hinter sich. So etwa bei «Wetten, dass ..?», hier zusammen mit Michelle Hunziker.

Sie haben unzählige gemeinsame TV-Auftritte hinter sich. So etwa bei «Wetten, dass ..?», hier zusammen mit Michelle Hunziker.

Keystone/Joerg Koch Pool
In seiner Biografie schreibt der 64-Jährige: «Er bringt mich mit seiner Selbstbescheidung zwar manchmal zur Weissglut, gleichzeitig bewundere ich ihn dafür, weil sie mir an vielen Stellen fehlt.»

In seiner Biografie schreibt der 64-Jährige: «Er bringt mich mit seiner Selbstbescheidung zwar manchmal zur Weissglut, gleichzeitig bewundere ich ihn dafür, weil sie mir an vielen Stellen fehlt.»

WENN

Sie sind gute Freunde, mögen und respektieren sich. Thomas Gottschalk (64) und Günther Jauch verbindet mehr als nur das TV-Studio. In den 80er-Jahren haben sie sich im Radiostudio des Bayerischen Rundfunks kennen und schätzen gelernt. Sie sind sich auf dem «Wetten, dass ..?»-Sofa begegnet und haben etwa gemeinsam die Sendung «Die 2 – Gottschalk und Jauch gegen alle» moderiert.

Da erstaunt es nicht weiter, dass der legendäre Showmaster in seiner Biografie ausführlich über Jauch zu sprechen kommt. Er sei einer der «ganz wenigen öffentlichen Menschen, den ich als Freund bezeichnen würde. Er bringt mich mit seiner Selbstbescheidung zwar manchmal zur Weissglut, gleichzeitig bewundere ich ihn dafür, weil sie mir an vielen Stellen fehlt», zitiert die «Bild»-Zeitung aus dem Buch.

«Es liegt fast immer ein Schatten auf seinem Dasein»

Er sei sogar ein wenig neidisch auf den 58-Jährigen, so Gottschalk weiter: «In allen Umfragen einschliesslich ‹Sexappeal› liegt er verbindlich vor mir. Sein Kontostand ist in der Gesamtabrechnung vermutlich wesentlich höher als meiner, aber seine Töchter sind trotzdem weniger anspruchsvoll als meine Söhne.»

Dann wird der ehemalige «Supertalent»-Juror ernst. Jauch müsste eigentlich ein wesentlich glücklicherer Mensch sein als er selbst, findet Gottschalk – wenn er dies alles auch so sehen würde. Aber: «Es liegt fast immer, wenn ich ihn treffe, irgendein Schatten auf seinem Dasein.»

Gottschalks Buch «Herbstblond» erscheint am Montag, 27. April.

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