Aktualisiert 07.01.2020 09:43

Vier GründeDarum lacht Servette als Überraschungsleader

Vor der Saison war Servette Playout-Kandidat. Nun sind die Genfer Leader. Die Gründe für den Höhenflug.

von
Marcel Allemann
1 / 6
Unverhofft an der Tabellenspitze: Servette überrascht die Eishockey-Schweiz und führt die National League an.

Unverhofft an der Tabellenspitze: Servette überrascht die Eishockey-Schweiz und führt die National League an.

Salvatore di Nolfi
Zuletzt gabs einen 2:0-Erfolg gegen Ambri.

Zuletzt gabs einen 2:0-Erfolg gegen Ambri.

Salvatore di Nolfi
Die Genfer verfügen über herausragende Ausländer. Zum Quartett gehört auch Verteidiger Henrik Tömmernes. Der Schwede hat in 23 Einsätzen 21 Skorerpunkte gesammelt (8 Tore).

Die Genfer verfügen über herausragende Ausländer. Zum Quartett gehört auch Verteidiger Henrik Tömmernes. Der Schwede hat in 23 Einsätzen 21 Skorerpunkte gesammelt (8 Tore).

Salvatore di Nolfi

Top-Ausländer: Mit Tommy Wingels (Nummer 6 der Skorerliste) und Daniel Winnik (Nummer 11 der Skorerliste), Henrik Tömmernes (Verteidiger mit dem höchsten Skorerpunkteschnitt der Liga) und dem über 700-fachen NHL-Spieler Eric Fehr verfügt Servette über ein grandioses Ausländer-Quartett, das in jedem Spiel den Unterschied machen kann.

Geschickte Transfers: Über ein dickes Portemonnaie verfügt Servette nicht. Trotzdem wurde sehr gut eingekauft. Roger Karrer und Marco Miranda konnten sich bei den ZSC Lions nicht entfalten und sind nun tragende Säulen in Genf. Marco Maurer (zuvor Biel) bringt Routine und Wasserverdrängung ins Spiel. Und Simon Le Coultre, der aus dem kanadischen Junioren-Hockey zurückgekehrt ist, gehört zu den Saisonentdeckungen.

Starkes Goalie-Duo: Robert Mayer spielt eine überragende Saison. Und dann ist da auch noch Gauthier Descloux. Servette verfügt über eines der besten Goalie-Tandems der Liga.

Trainer-Sensation: Servette ersetzte den schillernden Chris McSorley durch den unbekannten Patrick Emond, der die Genfer zuvor zu zwei Meistertiteln bei den Elite-Junioren geführt hatte. Der Kanadier brauchte auf Profiebene keine Anlaufzeit, versteht es, mit den Stars umzugehen, und gibt den Jungen eine Chance. Unter Emond haben diese Saison Smirnovs (20), Oliveira-Aeby (20), Smons (20), Charlin (19), Cajka (19), Molinari (19), Tanner (19) und Vouillamoz (19) in der National League debütiert.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.