Aktualisiert 14.07.2020 13:28

Natur und Kultur

Darum lohnen sich Ferien in der Schweiz

Auch ohne Fernreisen lässt sich ein toller Sommer verbringen: Hier erfahrt ihr, wie Nachhaltigkeit und unvergessliche Erlebnisse kombinierbar sind.

von
Stephanie Sigrist
1 / 4
Die Schweiz hat sowohl in puncto Natur als auch Kultur viel zu bieten. Dies belegen nicht zuletzt knapp 1,3 Millionen mit dem Hashtag #inlovewithswitzerland oder #verliebtindieschweiz versehene Instagram-Bilder.

Die Schweiz hat sowohl in puncto Natur als auch Kultur viel zu bieten. Dies belegen nicht zuletzt knapp 1,3 Millionen mit dem Hashtag #inlovewithswitzerland oder #verliebtindieschweiz versehene Instagram-Bilder.

20 Minuten / sts
In der Schweiz wartet ein über 62'000 Kilometer langes Wanderwegnetz darauf, erkundet zu werden, und die Optionen reichen von einstündigen Panoramarundwegen für Familien und Wanderanfänger über blau-weisse Wanderwege für Sportliche bis hin zu anspruchsvollen Klettersteigen für Schwindelfreie.

In der Schweiz wartet ein über 62'000 Kilometer langes Wanderwegnetz darauf, erkundet zu werden, und die Optionen reichen von einstündigen Panoramarundwegen für Familien und Wanderanfänger über blau-weisse Wanderwege für Sportliche bis hin zu anspruchsvollen Klettersteigen für Schwindelfreie.

20 Minuten / sts
Bei Regenwetter bieten sich Besuche in den insgesamt über 1100 Museen der Schweiz an. Wie wäre es beispielsweise, im Schlossmuseum Arenenberg im Thurgau auf den Spuren Napoleons III. zu wandeln, im Sauriermuseum Aathal fast vollständige Original-Dinosaurierskelette zu bestaunen oder im Technorama Winterthur wissenschaftliche Theorien auszutesten?

Bei Regenwetter bieten sich Besuche in den insgesamt über 1100 Museen der Schweiz an. Wie wäre es beispielsweise, im Schlossmuseum Arenenberg im Thurgau auf den Spuren Napoleons III. zu wandeln, im Sauriermuseum Aathal fast vollständige Original-Dinosaurierskelette zu bestaunen oder im Technorama Winterthur wissenschaftliche Theorien auszutesten?

LAB

Der Flugverkehr ist laut WWF Schweiz weltweit für knapp 5 Prozent des menschengemachten Klimaeffekts verantwortlich, in der Schweiz sogar für über 18 Prozent. Die Klimawirksamkeit von Flugreisen beschränkt sich nicht auf die CO2-Emissionen: Bei der Verbrennung von Kerosin entstehen Substanzen wie Stickoxide, Aerosole und Wasserdampf. Diese Stoffe werden in der Reiseflughöhe langsamer abgebaut als am Boden und verstärken so den Treibhauseffekt. Stickoxide bauen unter Sonneneinstrahlung Ozon auf, das in luftigen Höhen als starkes Treibhausgas wirkt, während der Ausstoss von Aerosolen und Wasserdampf die natürliche Wolkenbildung verändern. Diese Effekte sorgen kumuliert dafür, dass der Treibhauseffekt von Flugreisen durchschnittlich zwei- bis fünfmal höher ist als der blosse Ausstoss von Kohlenstoffdioxid.

Deswegen sollte – auch ausserhalb der Corona-Krise – wann immer möglich auf das Flugzeug verzichtet werden. Ein Grossteil der Reiseziele in der Nähe ist bequem mit dem Zug oder Reisebus erreichbar, was deutlich besser für die Umwelt ist als ein Flug oder eine Autofahrt. Am besten ist es, in den Ferien nicht in die Ferne zu schweifen. Ferien im eigenen Land sind nicht nur umweltfreundlich, sondern sorgen auch für einmalige Erlebnisse. Die Schweiz hat sowohl in puncto Natur als auch Kultur viel zu bieten. Dies belegen nicht zuletzt knapp 1,3 Millionen mit dem Hashtag #inlovewithswitzerland oder #verliebtindieschweiz versehene Instagram-Bilder. Fotos aus den Schweizer Alpen, idyllischen Dörfchen und Aussichtspunkten über Schweizer Städte machen sich auf Social Media genauso gut wie die obligaten Strandbilder, mit denen Social Media während der Sommermonate üblicherweise geflutet werden.

Klettern, Dino-Skelette erforschen oder eine Fremdsprache lernen?

Ein über 62’000 Kilometer langes Wanderwegnetz wartet darauf, erkundet zu werden, und die Optionen reichen von einstündigen Panoramarundwegen für Familien und Wanderanfänger über blau-weisse Wanderwege für Sportliche bis hin zu anspruchsvollen Klettersteigen für Schwindelfreie. Praktisch jedes Wandergebiet innerhalb der Landesgrenzen ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln in weniger als einem halben Tag erreichbar. Bei Regenwetter bieten sich Besuche in den insgesamt über 1100 Museen an. Wie wäre es beispielsweise, im Schlossmuseum Arenenberg im Kanton Thurgau auf den Spuren Napoleons III. zu wandeln, im Sauriermuseum Aathal im Kanton Zürich fast vollständige Original-Dinosaurierskelette zu bestaunen oder im Technorama Winterthur wissenschaftliche Theorien auszutesten? In der mehrsprachigen Schweiz lassen sich zudem Fremdsprachenkenntnisse auffrischen, ohne das Land zu verlassen.

Auch mit der Essenswahl während der Ferien kann man einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Zur Nachhaltigkeitsbewertung von Lebensmitteln gehören unter anderem Biodiversität und die Erhaltung der Bodenqualität in der landwirtschaftlichen Produktion, soziale Aspekte und die Energiebilanz. Regionale und saisonale Lebensmittel sind in der Regel am besten für die Umwelt. Auch in der Schweiz lassen sich neue kulinarische Erfahrungen sammeln. Wieso nicht dieses Jahr auf Ausflügen kantonale Gerichte wie Glarner Zigerhöräli, Neuenburger Saucisson mit Absinth, Fänz nach Muotathaler Art oder Solothurner Funggi probieren?

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.
95 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

Mike

04.07.2020, 21:57

Dieses Klimagejammer immer.. Trotz fast weltweitem Lockdown in März und April waren die CO2-Werte stabil. Der Einfluss des Menschen ist marginal bis nicht mal messbar.. Aber das verkauft sich halt weniger gut als „Klimakatastrophe“ in den Medien, Ablasshandel bei den Reisen und Bio-Preise beim Salat

Censored

04.07.2020, 20:12

Ich habe die Schweiz vor 35-40 Jahren erkundet. Damals waren die Hotels in altmodischem Zustand, das Personal nett und die Preise bezahlbar. Heute ist der Hotelzustand immern noch unter Durchschnitt, das Personal unfreundlich und die Preise eine Unverschämtheit. Ihr könnt mich mal.

JUKE

04.07.2020, 20:01

Die Schweiz hat eine einzigartige Landschaft. Nur wenn man die Ferienangebot anschaut, vergeht einem schon die Lust bei den Bildern der Unterkünfte und dies dann noch zu exorbitanten Preisen.