23.03.2019 10:30

Verhütung

Darum solltest du ein USB-Kondom benutzen

Beim Geschlechtsverkehr schützt man sich mit Präservativen vor Infektionen. Doch auch bei der Technik sollte man vorsichtig sein und verhüten.

von
swe
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Beim Laden des Handys an einem öffentlichen Ort ist Vorsicht geboten.

Beim Laden des Handys an einem öffentlichen Ort ist Vorsicht geboten.

Unsplash
Denn USB-Ladebuchsen finden zwar immer mehr Verbreitung, beispielsweise in Bussen, im Hotel oder im Flugzeug.

Denn USB-Ladebuchsen finden zwar immer mehr Verbreitung, beispielsweise in Bussen, im Hotel oder im Flugzeug.

Wikipedia
Man kann sich aber nie sicher sein, was sich wirklich hinter einem Stecker verbirgt.

Man kann sich aber nie sicher sein, was sich wirklich hinter einem Stecker verbirgt.

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Wenn man sein Handy per USB-Kabel an einem öffentlichen Ort wie im Restaurant oder im Hotel auflädt, rechnet wohl kaum jemand damit, dass man Opfer eines Cyberangriffs werden könnte. Die Gefahr ist jedoch real: Das sogenannte Juice Jacking beschreibt genau solch einen Angriff.

Denn die USB-Schnittstelle dient nicht nur zur Übertragung von Energie, sondern auch von Daten. Darüber können relativ einfach auch Attacken ausgeführt oder beispielsweise Schadsoftware übertragen werden. Was kann man also dagegen tun? Die Lösung heisst USB-Kondom.

So funktioniert es

Ein USB-Kondom ist eine Art Adapter, der dabei hilft, dass man sein Gerät gefahrenlos aufladen kann. Auf der einen Seite befindet sich eine USB-Buchse und auf der anderen ein USB-Stecker. Der kleine Helfer unterbindet dabei physikalisch die Übertragung von Daten, sodass nur Strom durch das Kabel gehen kann.

Wegen der Gefahr eines Zugriffs auf Daten haben die Hersteller Massnahmen ergriffen. Bei Apple werden beispielsweise seit iOS 12 standardmässig alle Datenzugriffe blockiert, wenn das Gerät seit mehr als einer Stunde nicht mehr entsperrt wurde. Dennoch könnte der Schutz theoretisch ausgehebelt werden.

Was kann man sonst tun?

Grundsätzlich ist es am einfachsten und sichersten, das Handy oder das elektronische Gerät bei sich zu Hause oder in einer vertrauenswürdigen Umgebung aufzuladen. Oder man könnte eine Powerbank, quasi eine portable Handy-Ladestation, anschaffen und mitnehmen.

Und wenn man das Gadget dennoch an einem öffentlichen Ort an eine Stromquelle anschliessen möchte, gibt es bessere Wege als per USB-Kabel. Entweder nimmt man neben dem USB-Kabel auch noch den eigenen Netzstecker mit oder man lädt das Handy – falls technisch möglich – auf einer Wireless-Ladematte.

Als letzter Ausweg bietet sich noch die Möglichkeit an, das Handy vor dem Aufladen ganz auszuschalten. So kann zwar der Akku geladen werden, eine Datenverbindung oder gar ein Zugriff auf das Gerät sind jedoch kaum möglich.

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