Teure neue Regeln - Darum werden Flugtickets ab 2022 teurer
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Teure neue RegelnDarum werden Flugtickets ab 2022 teurer

Der Flugverkehr erholt sich nur langsam. Die Corona-Regeln treiben die Preise der Flugsicherheitsdienste in die Höhe. Dafür zahlen am Schluss die Passagiere.

von
Barbara Scherer
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Für die Sommerferien locken Airlines mit Dumpingpreisen. Damit könnte aber bald Schluss sein. 

Für die Sommerferien locken Airlines mit Dumpingpreisen. Damit könnte aber bald Schluss sein.

20min/Vanessa Lam
Ab 2022 könnte das Fliegen für Passagiere teurer werden.

Ab 2022 könnte das Fliegen für Passagiere teurer werden.

20min/Vanessa Lam
Denn zurzeit verlangen Flugsicherungsorganisationen …

Denn zurzeit verlangen Flugsicherungsorganisationen …

20min/Marco Zangger

Darum gehts

  • Fliegen droht teurer zu werden.

  • Denn Flughäfen und Flugsicherheitsdienste wollen mehr Geld.

  • Grund sind Einbussen in der Krise und die neuen Corona-Regeln.

Zurzeit locken Airlines mit Dumpingpreisen. Doch damit könnte bald Schluss sein: Das Fliegen für Passagiere droht teurer zu werden, wie der Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) warnt. Denn zurzeit verlangen Flugsicherungsorganisationen und Flughäfen viel mehr Geld für ihre Dienste.

So versuchen Flughäfen die Umsatzrückgänge durch die Corona-Pandemie durch enorme Zuschläge wettzumachen, wie «Travel Inside» schreibt. Bei den Flugsicherheitsdiensten steigen die Preise aufgrund der Corona-Regeln und PCR-Tests.

Sie haben Preiserhöhungen von durchschnittlich 40 Prozent ab 2022 vorgesehen. In Europa sind es sogar teilweise bis zu 50 Prozent mehr, wie es weiter hiesst. Die Kosten dafür müssen am Schluss die Fluggesellschaften und Passagiere zahlen.

Das Problem: Das internationale Fluggeschäft kommt nicht richtig in Gang. Zwar steigen die Buchungen. Doch die internationalen Passagierkilometer liegen noch bis zu 85 Prozent unter dem Niveau von 2019. Nur bei inländischen Flügen ist die Lage besser. Diese liegen nur rund ein Viertel unter dem Vor-Corona-Niveau.

90 Prozent weniger Passagiere

In der Corona-Krise brach der Luftverkehr ein. Im April 2020 standen zwei Drittel der weltweiten kommerziellen Luftfahrtflotten still; der Passagierverkehr ging im Vergleich zum Vorjahr um 90 Prozent zurück. Andere Bereiche haben sich positiver entwickelt, vor allem der Luftfrachtverkehr. Im April 2021 meldete etwa der asiatisch-pazifische Raum den besten Monat für internationale Luftfracht seit Beginn der
Pandemie. Dieses Wachstum ist zurückzuführen auf verbesserte Geschäftsaussichten, Wachstum des
E-Commerce sowie die Überlastung der Seehäfen und Containerschifffahrt.

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