Showdown in Luzern: Darum wird der FC Basel heute Meister

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Showdown in LuzernDarum wird der FC Basel heute Meister

Ist die anstehende Party aus dem Kopf? Die letzten Jahre sprechen dafür, dass der FCB in Luzern die Entscheidung herbeiführt.

von
E. Tedesco
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Die Schweizer Meister der vergangenen Jahre2016/17: FC Basel

Die Schweizer Meister der vergangenen Jahre2016/17: FC Basel

FreshFocus/Daniela Frutiger/feshfocus
2015/16: FC Basel

2015/16: FC Basel

Keystone/Georgios Kefalas
2014/15: FC Basel

2014/15: FC Basel

Keystone/Georgios Kefalas

Der FCB hat vor einer Woche die Chance verpasst, vorzeitig den achten Titel in Serie perfekt zu machen, und nahm das YB-Geschenk (Pleite gegen Lugano) nicht an. Man sei mit dem Kopf bereits bei der Meisterfeier gewesen, monierte Urs Fischer.

«Es ging nur noch darum, wo und wann die Party stattfinden soll», sagte der FCB-Trainer. Auch die vielen Nebengeräusche – unter der Woche wurde Raphael Wicky als Fischer-Nachfolger vorgestellt – seien nicht förderlich gewesen.

Nach einer «regulären Woche» (Fischer) hat der FCB heute im vorgezogenen Spiel in Luzern (ab 19.45 Uhr im Liveticker) den nächsten Meisterball. Ein Punkt reicht, unabhängig davon, was am Sonntag bei St. Gallen gegen YB passiert.

Statistik spricht für Basel

Auch wenn die Party weiter im Kopf sein sollte, hat der FCB bei seinen letzten zehn Titelgewinnen seit 2003/04 nie mehr als einen Meisterball verspielt. 2013 vergab er ihn mit einem 0:1 gegen GC im Letzigrund. Anatole vermieste den Bebbi mit dem Tor in der 94. Minute die Party.

Eine Woche später machte der FCB in Bern die Meisterschaft perfekt. Ein Jahr später wollte Rotblau drei Runden vor Schluss in Bern feiern, unterlag YB 1:3 und verwertete die nächste Chance in Aarau.

Babbels Kampfansage

Vieles spricht auch im April 2017 dafür, dass der FCB seine zweite Gelegenheit nicht vergeigt. Von den letzten zehn Spielen in der Zentralschweiz hat er nur zwei verloren und zweimal unentschieden gespielt. Zudem hat der FCL 2017 von fünf Heimspielen nur eines gewonnen. Dennoch sagt Luzerns Trainer Markus Babbel: «Da kommt ein toller Gegner auf uns zu, und wir werden alles daransetzen, dass die Basler nicht Meister werden bei uns.»

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