SpaceX und Co.: Das All braucht Verkehrsregeln
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SpaceX und Co.Das All braucht Verkehrsregeln

Wenn 2015 die ersten bemannten, privaten Raumfahrtunternehmen ins Weltall aufbrechen, sollen sie sich an Regeln halten müssen. Die USA fordern allgemein gültige Richtlinien.

Die USA wollen Regeln für bemannte Flüge von privaten Raumfahrtunternehmen ins All aufstellen. Mit den Vorgaben soll die Sicherheit gewährleistet werden, sowohl für die Öffentlichkeit als auch für die Besatzungen.

Die US-Luftfahrtaufsicht FAA und die Raumfahrtbehörde NASA kündigten an, bei den Bestimmungen für private Flüge zur Internationalen Raumstation (ISS) und in erdnahe Umlaufbahnen zusammenzuarbeiten.

Raumfahrtunternehmen in den USA müssen gemäss den Angaben in Zukunft für bemannte Flüge eine Erlaubnis bei der FAA einholen, damit die Raumschiffe beim Start und bei der Landung keine Gefahr für die Bevölkerung darstellen. Die NASA will derweil Vorschriften für die Sicherheit der Astronauten aufstellen.

«Dragon» war erfolgreich

Wegen der hohen Kosten für ein staatliches Raumfahrtprogramm setzt die US-Regierung verstärkt auf die Zusammenarbeit mit privaten Anbietern. Im Juli 2011 war die «Atlantis» als letzte bemannte US- Raumfähre ins All geflogen. Zurzeit sind die US-Astronauten beim Flug zur ISS auf Russland angewiesen.

Die Lücke sollen Unternehmen wie SpaceX füllen, dessen unbemannte Raumkapsel «Dragon» im Mai eine erfolgreiche Mission zur ISS absolvierte. Die Kapsel soll ab 2015 zudem bis zu sieben Astronauten ins All bringen können.

(sda)

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