Das Bazl will massiv aufstocken
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Das Bazl will massiv aufstocken

Wegen seiner verstärkten Kontrolltätigkeit beantragt das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) dem Bundesrat, seinen Personalbestand um mehrere Dutzend Stellen zu erhöhen.

Die jährlichen Kosten dafür würden 10 bis 20 Mio. betragen.

Praktisch alle sicherheitsrelevanten Bereiche des BAZL litten unter Personalmangel, sagte BAZL-Interimsdirektor Max Friedli in der Sendung «10 vor 10» von Schweizer Fernsehen DRS vom Dienstag Abend. Zurzeit leisteten die Leute sehr viele Überstunden, viele Ferien würden nicht bezogen.

«Das geht auf die Länge nicht, übermüdete Leute können ihre Aufgaben nicht wahrnehmen», sagte Friedli. Deshalb brauche das BAZL dringend «mehrere Dutzend neue Stellen». Das Umfeld für ein derart massives Stellenbegehren sei nicht günstig, räumte er ein. «Aber es geht um eine wichtige Aufgabe, die der Bund erfüllen muss.»

Zunächst werde der Bundesrat über das Begehren zu entscheiden haben. In der Juni-Session werde dann das Parlament das letzte Wort zu sprechen haben. Bei einer Zustimmung werde das BAZL unverzüglich mit der Rekrutierung des neuen Personals beginnen.

(sda)

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