Mobile World Congress: Das Blackberry-Handy bringt die Tastatur zurück

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Mobile World CongressDas Blackberry-Handy bringt die Tastatur zurück

Lange vor dem iPhone war Blackberry das dominierende Smartphone. Nun versucht der Hersteller an seine Erfolge anzuknüpfen. Mit einem Tasten-Telefon.

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Gibts bei neuen Smartphones nur noch virtuell: Die Tastatur.

Gibts bei neuen Smartphones nur noch virtuell: Die Tastatur.

AFP/Josep Lago
Ein Touchscreen kombiniert mit einer QWERTZ-Tastatur: Das ist der Versuch von Blackberry, wieder an die früheren Erfolge anzuknüpfen.

Ein Touchscreen kombiniert mit einer QWERTZ-Tastatur: Das ist der Versuch von Blackberry, wieder an die früheren Erfolge anzuknüpfen.

AP/Manu Fernandez
Das neue Blackberry-Smartphone soll das sicherste Telefon sein, das es auf dem Markt gibt.

Das neue Blackberry-Smartphone soll das sicherste Telefon sein, das es auf dem Markt gibt.

AP/Manu Fernandez

Ein neues Handy mit klassischer Tastatur soll der Marke Blackberry helfen, wieder Fuss im hart umkämpften Smartphone-Geschäft zu fassen. Das Modell «KEYone» wurde am Samstagabend in Barcelona präsentiert.

Es ist das erste neue Gerät, seit Blackberry Entwicklung und Produktion der Telefone komplett in die Hand der chinesischen Firma TCL gelegt hat. Es läuft wie die anderen jüngsten Blackberrys mit Googles Android und nicht mehr mit dem hauseigenen Betriebssystem.

Sicherstes Handy der Welt

Dank zusätzlicher Software sei das «KEYone» aber «das sicherste Android-Telefon auf dem Markt», sagte TCL-Chef Nicolas Zibell kurz vor Beginn der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona. TCL war bisher unter anderem als Hersteller von Smartphones unter der Marke Alcatel bekannt.

Die Blackberrys sind für die Chinesen eine Chance, neue Marktsegmente zu erschliessen. Blackberry steuere weiterhin unter anderem Sicherheits-Anwendungen zu den Geräten bei, sagte der zuständige Manager des kanadischen Smartphone-Pioniers, Alex Thurber. Zu den neuen Funktionen gehört, dass jede Taste zum Direktstart einer App genutzt werden kann, zum Beispiel «F» für Facebook.

Blackberry hatte die Anfangszeit des Smartphone-Geschäfts stark mitgeprägt, war jedoch mit dem Vormarsch der Touchscreen-Telefone weit zurückgefallen. Firmenchef John Chen richtete Blackberry auf Software und Dienstleistungen für Unternehmen aus und gab die Entwicklung eigener Smartphones auf, nachdem es nicht gelungen war, den Bereich aus den roten Zahlen zu bringen. (zum/sda)

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