Ukraine-Krieg – «Stoppt das Böse» – Selenski will Russland aus UN-Sicherheitsrat haben

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Ukraine-Krieg«Stoppt das Böse» – Selenski will Russland aus UN-Sicherheitsrat haben

In einer Videobotschaft, die Wolodimir Selenski am späten Montagabend auf seiner Facebook-Seite und in seinem Telegram-Kanal verbreitete, forderte der ukrainische Präsident den Ausschluss Russlands aus dem UN-Sicherheitsrat. 

In der Videobotschaft von Montagabend fordert Wolodimir Selenski eine vollständige Sperrung des Luftraums für russische Raketen, Flugzeuge und Hubschrauber.

In der Videobotschaft von Montagabend fordert Wolodimir Selenski eine vollständige Sperrung des Luftraums für russische Raketen, Flugzeuge und Hubschrauber.

Screenshot Facebook

Darum gehts

  • Wolodimir Selenski, der Präsident der Ukraine, hat sich am Montagabend per Videobotschaft gemeldet.

  • Er fordert die vollständige Sperrung des Luftraums für Russland.

  • Weiter mahnte er: «Wer jetzt russische Waren kauft, zahlt Geld, um Menschen zu töten».

«Hier ist die Ukraine. Hier ist Europa. Hier ist das Jahr 2022. Das mit Raketen, Bomben und Artillerie bewaffnete Böse muss sofort gestoppt werden. Wirtschaftlich zerstört. Um zu zeigen, dass die Menschheit sich selbst verteidigen kann», sagte Selenski. Weiter forderte er den Ausschluss Russlands aus dem UN-Sicherheitsrat. «Ein Staat, der Kriegsverbrechen an Zivilisten begeht, kann nicht Mitglied sein.» Zudem müsse eine vollständige Sperrung des Luftraums für russische Raketen, Flugzeuge und Hubschrauber in Betracht gezogen werden.

Bei den Friedensverhandlungen, die am Montag von einer ukrainischen und einer russischen Delegation geführt wurden, sagte er, die Ukraine habe noch nicht das gewünschte Ergebnis erzielt. «Russland hat seine Positionen dargelegt, von uns wurden Gegenargumente vorgebracht, um den Krieg zu beenden.» Sobald die Delegation wieder in Kiew sei, werde man analysieren und entscheiden, wie es in der zweiten Verhandlungsrunde weitergehen soll.

Selenski geht davon aus, dass Kiew das Hauptziel der russischen Armee ist. «Für den Feind ist Kiew ein wichtiges Ziel. Deshalb ist die Hauptstadt ständig bedroht.» Russland schicke Saboteure in die Hauptstadt. «Wir werden sie alle entwaffnen», fügte Selenski hinzu. Den Beschuss der ostukrainischen Stadt Charkiw bezeichnete Selenski als Kriegsverbrechen. «Es wird definitiv ein Tribunal für dieses Verbrechen geben. Ein internationales. Das ist ein Verstoss gegen alle Konventionen.»

«Zugänge zu Häfen, Kanälen und Flughäfen für Russland sperren»

Selenski forderte, dass Russland der Zugang zu allen Häfen, Kanälen und Flughäfen der Welt verwehrt werden soll. Nach Angaben Selenskis, die nicht unabhängig geprüft werden konnten, habe Russland seit Beginn des Einmarsches vor fünf Tagen 56 Raketenangriffe auf die Ukraine durchgeführt. 113 Marschflugkörper seien abgefeuert worden. «So ist sie, die «brüderliche Freundschaft», sagte Selenski. «Ein solcher Staat sollte nicht Hunderte von Milliarden für den Export von Energieressourcen erhalten. Wer jetzt russische Waren kauft, zahlt Geld, um Menschen zu töten», so Selenski weiter.

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Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

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(DPA/sys)

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