Aktualisiert

Japan bizarrDas Bonbon des Todes

Nach dem Erstickungstod eines Kleinkinds hat die japanische Firma MannanLife die Produktion des Gelee-Bonbons Konnyaku Batake eingestellt. In den vergangenen 13 Jahren sind daran 17 Menschen gestorben.

Wie die Firma MannanLife, der grösste Hersteller der Süssigkeit, am Mittwoch mitteilte, habe sie diese Entscheidung nach einem Treffen mit dem japanischen Verbraucher-Staatssekretär Seiko Noda getroffen. Noda hatte das Unternehmen gebeten, auf der Verpackung deutlich auf die Gesundheitsrisiken hinzuweisen oder Konnyaku Batake vom Markt zu nehmen.

Seit 1995 erstickten in Japan 17 Menschen an der Süssigkeit, vor allem Kleinkinder und Senioren. Zuletzt erstickte ein 21 Monate alter Junge an einem Gelee-Bonbon, das ihm seine Grossmutter gegeben hatte.

Konnyaku Batake wird in kleinen Plastikbehältern angeboten, aus denen das Gelee herausgedrückt oder gesaugt wird. In der Europäischen Union und in Südkorea ist die Süssigkeit verboten.

(sda)

Deine Meinung