12.10.2020 16:36

Das «Budweiser-House» ist zu verkaufen

Ein Amerikaner hat 16 Jahre damit verbracht, Bierdosen vor seine Wände zu stapeln.

von
Meret Steiger
12.10.2020
Das ist das Haus, in dem Michael Amelotte lebte. Von aussen sieht es ganz schön unspektakulär aus.

Das ist das Haus, in dem Michael Amelotte lebte. Von aussen sieht es ganz schön unspektakulär aus.

realtor.com
Das ändert sich aber mit einem Blick ins Innere sehr schnell: Das ganze Haus ….

Das ändert sich aber mit einem Blick ins Innere sehr schnell: Das ganze Haus ….

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…  ist in Budweiser-Bierdosen eingedeckt.

ist in Budweiser-Bierdosen eingedeckt.

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Der Navy-Veteran Michael Amelotte war grosser Budweiser-Fan. Der Biertrinker hat die vergangenen sechzehn Jahre damit verbracht, Wände und Decken seines Hauses in Florida mit leeren Budweiser-Dosen zu verzieren. Dieses Jahr ist Amelotte verstorben und sein Haus in Lake Worth soll verkauft werden. Kostenpunkt: Etwas mehr als 100’000 Dollar.

Gratisbier für immer?

Einen neuen Käufer zu finden sollte kein Problem sein: Kur nachdem das Haus zum ersten Mal auf dem Markt war, hat Anheuser-Busch, der Mutterkonzern von Budweiser Wind vom DIY-Projekt bekommen – und versprochen, dem potenziellen Käufer immer einen Kühlschrank voller Bier zur Verfügung zu stellen. Das natürlich nur unter der Bedingung, dass der Dekor im Haus bleibt.

Laut Kris Johnson, einem langjährigen Freund von Amelotte und Beauftragter, das Haus zu verkaufen, starb Amelotte mit 69 Jahren an Krebs. «Er hat Bier geliebt! Michael hat Budweiser getrunken, seit er 21 geworden ist, also irgendwas über 40 Jahre. Und irgendwann hatte er die Idee, seine Wände mit Dosen einzudecken.» sagt Johnson.

«Die Dosen riechen nicht»

Amelotte begann um 1990 mit dem Verzieren seiner Wände, etwa 2006 war er fertig. «Jedes Bier, das an der Wand steht, wurde auch in diesem Haus getrunken.» sagt Johnson gegenüber Medien. Und obwohl sich in den Dosen vorher fermentierter Gerstensaft befunden hat, hat das Haus keine Fahne: «Michael hat die Dosen getrunken, ausgewaschen, trocknen lassen und erst dann aufeinander gestapelt.» sagt Johnson.

Dafür kann man anhand der vielen Dosen zum Beispiel sehen, wann Budweiser sein Logo erneuert hat. Wenn sich Johnson einen neuen Bewohner für das Haus seines alten Freundes aussuchen dürfte, dann müsste der Demokrat sein – und Golfer. Beides Dinge, die dem verstorbenen Amelotte am Herzen lagen.

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2 Kommentare
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Buddy

12.10.2020, 20:17

Und was ist wann jemand betrunken in den Wände reinläuft?! Fallen die Dosen nicht um??