Aktualisiert 11.03.2014 15:45

Unfall auf Gran Canaria«Das Busunternehmen ist verlässlich»

Die ersten der 16 Touristen, die beim Busunglück auf Gran Canaria verletzt wurden, werden gegen Abend in der Schweiz ankommen. Drei Unfallopfer sind jedoch nicht transportfähig.

von
lüs

Die örtlichen Ärzte und das angereiste Care Team von Rega und TCS begannen damit, den Rücktransport der Schweizer Touristen zu planen, die am Montag bei einem Busunfall auf Gran Canaria verletzt wurden. Von den 16 Personen sind drei jedoch noch nicht transportfähig. Das sagte Michael Mettler, CEO von Baumeler Reisen, zu 20 Minuten. Wer zuerst heimreisen könne, werde anhand des Schweregrads der Verletzungen entschieden. Drei Personen befinden sich seit Dienstagnachmittag auf dem Rückweg, wenn möglich sollen drei weitere noch am Dienstagabend zurückgeflogen werden. Die restlichen sieben Personen, die als transportfähig eingestuft wurden, werden voraussichtlich am Mittwoch zurückgeführt. Beim Spital heisst es auf Anfrage, alle Patienten seien in einem stabilen Zustand und ausser Lebensgefahr.

Die Reisegruppe war am Samstag auf Gran Canaria eingetroffen. Es handelt sich laut Mettler um Personen zwischen 57 und 74 Jahren aus der ganzen Schweiz. «Darunter befinden sich Alleinreisende und Ehepaare», so Mettler.

Als das Unglück passierte, war die Gruppe laut Mettler unterwegs zu einer dreistündigen Wanderung: «Kurz vor dem Startpunkt für die Wanderung passierte der Unfall.» Gebucht hatten die Touristen bei Baumeler Reisen das Arrangement «Gran Canarias Königswege – Inselwandern an der Sonne».

Verletzte seien in «guten Händen»

Laut Mettler leisten auch die Behörden und Ärzte vor Ort einen guten Job bei der Bewältigung des Ereignisses: «Wir sind froh, die Verletzten auf Gran Canaria in guten Händen zu wissen. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Angehörigen.»

Das Busunternehmen, das die Reisegruppe auf der spanischen Insel transportiert hatte, wird von einer Schweizerin geführt, wie Mettler sagt. Mit ihr arbeite man bei Baumeler Reisen schon seit Jahren zusammen. «Es handelt sich um einen verlässlichen Partner.» Die Unfallursache sei noch unklar. «Das wird untersucht, es wird jedoch noch dauern, bis Ergebnisse vorliegen.»

Der vollbesetzte Minibus mit 19 Plätzen war am Montagmorgen um 10.20 Uhr auf der Strecke zwischen Pasadilla und Cazadores einen Abhang heruntergestürzt. Ein Schweizer Tourist starb noch auf der Unfallstelle, 16 weitere Personen wurden verletzt.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.