Aktualisiert 22.01.2019 14:48

Royal-Besuch in Davos

Das darfst du (nicht), wenn du Prinz William triffst

Ab Dienstag gastiert Prinz William am Weltwirtschaftsforum in Davos. Wer auf den Enkel der Queen trifft, sollte das royale Protokoll aber beachten.

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kao
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Diese Woche blickt die Welt in die Schweiz. Vom 22. bis 25. Januar versammeln sich nämlich hochrangige Gäste aus Wirtschaft und Politik in Davos, um am diesjährigen Weltwirtschaftsforum teilzunehmen – darunter auch Prinz William. Der 36-Jährige wird am Dienstag auf der Bühne ein Interview mit Sir David Attenborough (92) führen und mit ihm über seine Arbeit als Naturforscher sprechen. Die beiden Männer sind alte Bekannte. Der Royal würdigte bereits bei den Tusk Conversation Awards 2016 die Arbeit des Wissenschaftlers.

Diese Woche blickt die Welt in die Schweiz. Vom 22. bis 25. Januar versammeln sich nämlich hochrangige Gäste aus Wirtschaft und Politik in Davos, um am diesjährigen Weltwirtschaftsforum teilzunehmen – darunter auch Prinz William. Der 36-Jährige wird am Dienstag auf der Bühne ein Interview mit Sir David Attenborough (92) führen und mit ihm über seine Arbeit als Naturforscher sprechen. Die beiden Männer sind alte Bekannte. Der Royal würdigte bereits bei den Tusk Conversation Awards 2016 die Arbeit des Wissenschaftlers.

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Sein Grosi, Queen Elizabeth (92), ist mit Sir Attenborough seit Jahren gut befreundet. In der Dokumentation «The Queen's Green Planet» spazierten die Königin und der britische Forscher etwa gemeinsam durch die Gärten des Buckingham-Palastes und plauderten ungezwungen über Themen wie den Klimawandel, Rosskastanien und botanische Geburtstagsgeschenke.

Sein Grosi, Queen Elizabeth (92), ist mit Sir Attenborough seit Jahren gut befreundet. In der Dokumentation «The Queen's Green Planet» spazierten die Königin und der britische Forscher etwa gemeinsam durch die Gärten des Buckingham-Palastes und plauderten ungezwungen über Themen wie den Klimawandel, Rosskastanien und botanische Geburtstagsgeschenke.

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Am Mittwoch wird Prinz William ein zweites Mal auf der WEF-Bühne zu sehen sein. Er wird an einer Podiumsdiskussion über psychische Gesundheit teilnehmen. Für den 36-Jährigen ist es übrigens nicht die erste Reise in die Schweiz – im Gegenteil. Bereits 2015 gastierte er im Waadtländer Städtchen Gland, wo er die Umweltorganisation UICN (Union internationale pour la conservation de la nature) besuchte und ...

Am Mittwoch wird Prinz William ein zweites Mal auf der WEF-Bühne zu sehen sein. Er wird an einer Podiumsdiskussion über psychische Gesundheit teilnehmen. Für den 36-Jährigen ist es übrigens nicht die erste Reise in die Schweiz – im Gegenteil. Bereits 2015 gastierte er im Waadtländer Städtchen Gland, wo er die Umweltorganisation UICN (Union internationale pour la conservation de la nature) besuchte und ...

Keystone/Salvatore di Nolfi

Das WEF zieht diese Woche wieder die Spitzenkräfte aus Wirtschaft und Politik in die Schweiz. Unter den Gästen: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (64), der frühere US-Vizepräsident Al Gore (70) oder Bundespräsident Ueli Maurer (68). Am Dienstag und Mittwoch beehrt mit Prinz William auch hoher Besuch aus dem britischen Königshaus die Bündner Bergstadt.

In Davos wird der Enkel der Queen am 22. Januar um 14.15 Uhr den 92-jährigen Sir David Attenborough interviewen und mit ihm über seine langjährige Arbeit als Forscher und die Bedeutung der Naturwelt sprechen.

Schweizbesuch ohne Herzogin Catherine

Einen Tag später nimmt der 36-Jährige um 16 Uhr an einer Podiumsdiskussion über psychische Gesundheit teil.

Wie lange Prinz William in der Schweiz bleiben wird, gab der Kensington-Palast bislang nicht bekannt. Fest steht allerdings, dass der Royal ohne seine Frau anreisen wird. Herzogin Kate (37) hat nämlich am Dienstag einen Termin bei der Organisation Family Action, die Kinder und Familien in Süd-London unterstützt.

Wer das Glück hat, im Skiort zufällig oder ganz bewusst auf die Nummer zwei der Thronfolge zu treffen, sollte folgende Regeln der Etikette beachten.

Die Anrede

Zählt man Prinz William nicht zu seinen engsten Freunden, sollte man es dringlichst vermeiden, ihn Will, Willi oder Wills zu rufen. Das versteht sich aber wohl ohnehin von selbst.

Laut Protokollrichtlinien wird angeordnet, den Herzog von Cambridge mit «Ihre Königliche Hoheit» bei der ersten Begrüssung und «Sir» im weiteren Gesprächsverlauf anzusprechen. Das verriet Nancy Mitchell, die Leiterin der Beratungsfirma The Etiquette Advocate, der «Washington Post».

Die Begrüssung

Ein Knicks oder eine Verbeugung sind bei der Begegnung mit William nicht nötig. Aber ein respektvolles Senken des Kopfes ist angemessen.

Zudem besagt das Protokoll, dass man die Royals nur berühren darf, wenn sie es initiieren. Sprich: Man sollte abwarten, bis der Herzog seine königliche Hand ausstreckt, bevor man ihm die eigene Hand für einen Handschlag reicht.

Keine Autogramme

Den Mitgliedern der britischen Königsfamilie ist es strengstens untersagt, Autogramme zu schreiben. Grund: Durch das Unterzeichnen einer Autogrammkarte könnte jeder, der die Unterschrift in die Hand bekommt, diese auch fälschen – und damit erheblichen Schaden anrichten.

Keine Selfies

Auch für Selfies wird William nicht zur Verfügung stehen. Den (britischen) Blaublütern sollte man nämlich nie den Rücken kehren, da es laut diversen Royal-Experten unhöflich sei und sie lieber Augenkontakt zu ihrem Gegenüber hätten.

Prinz William gilt aber als sehr umgänglicher Mensch, der bereits mehrmals öffentlich über das royale Protokoll schmunzeln musste. Somit sollte man die oben genannten Regeln zwar beachten, sich bei einem Treffen mit ihm aber nicht versteifen.

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