Aktualisiert 23.08.2005 20:48

Das Duell: «People» vs «Glanz & Gloria»

TV-Sommerpause ade: Die beiden Schweizer Promi-Magazine sind wieder auf Sendung. Am Sonntag startete «People» auf Sat1, tags darauf zog «Glanz & Gloria» auf SF1 nach. Ein kritischer Vergleich.

«People» Inhalt:Das grosse Thema von «People» waren Model Christina Surer und ihre Nacktbilder im «Playboy». Weitere Beiträge: die 16 Miss-Schweiz-Finalistinnen auf Kreuzfahrt, Frauenverführer Flavio Briatore und seine neue Boutique, das Cartier-Polo-Turnier in Gstaad sowie Outfit-Tipps für Golf-Fans.

Moderation: Obwohl Viola Tami Premiere feierte, wirkte sie nicht nervös, im Gegenteil: Die attraktive «Zürischnurre» war charmant und witzig. Im Gespräch mit Surer fühlte sie der Rennfahrerin kritisch und schlagfertig auf den Zahn. Die 24-Jährige trug ein sexy Spitzenbustier; etwas Schmuck und ihr Styling wäre perfekt gewesen.

Glamour-Faktor: «People» bot süffige Klatsch-Geschichten mit viel Sex und ohne Pseudo-Tiefgang. Das Magazin profitiert von Tamis aufmüpfig-ironischer Art.

«Glanz & Gloria»

Inhalt:«Glanz & Gloria» startete mit einem Rückblick auf den Promi-Sommer – alles alter Käse und zur Genüge bekannt. Der Bericht über das Gedenkkonzert für Volksmusiker Rudi Margreiter war definitiv nur etwas für über 60-Jährige. Schliesslich wurden noch Kinder von Promis zu DJ Bobo befragt. Herzig wars, aber etwas gar bieder.

Moderation: Das pinke Studiodekor von «Glanz & Gloria» passt nicht zur hübschen Nadja Zimmermann. Es macht sie alt. Die 28-Jährige war zu einfallslos gekleidet, in Jeans und Seventies-Top. Zimmermann wirkte – passend zur Sendung – nett und seriös, etwas mehr Witz und süffisante Kommentare könnten nicht schaden.

Glamour-Faktor: Auch nach der Sommerpause bleibt «Glanz & Gloria» brav und altbacken. Zimmermann war sicher der Höhepunkt der Sendung, konnte ihr aber nicht genügend Pepp einhauchen.

(rig)

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