Das dümmste Eigentor
Aktualisiert

Das dümmste Eigentor

Hätte Pavol Durica für sein Team getroffen, wäre es wohl das Tor des Monats geworden. Doch weil er ins eigene Gehäuse traf und damit die vorhergehende Glanzparade seines Keepers nutzlos machte, ist er jetzt der Versager.

Mit 2:1 hatte Fehervar das Hinspiel im Viertelfinal des ungarischen Cups «Magyar Kupa» gegen Debrecen VSC gewonnen. Im Rückspiel lief die 87. Minute. Die Gäste des FC Fehervar hatten nur drei Minuten zuvor wieder Hoffnung geschöpft, als Koller mit seinem Tor zum 1:2 verkürzen konnte. Eine Verlängerung stand kurz bevor. Doch dann gab es einen Elfmeter für Gastgeber Debrecen.

Mit einer Glanzparade wehrte Torhüter Zsolt Sebök den Versuch des Schützen ab. Der Ball sprang nochmals vors Tor und Verteidiger Pavol Durica hätte die heisse Situation definitiv klären können. Doch Durica hämmerte den Ball aus rund elf Metern via Innenpfosten knapp unterhalb des Lattenkreuzes ins eigene Tor - 1:3 die Partie war entschieden, Feherfar ausgeschieden und Durica hat sich schon im April seinen Platz in jedem Jahresrückblick in Ungarn gesichert.

(fox)

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