SMS-Killer fürs iPhone: Das Ende der bezahlten SMS
Aktualisiert

SMS-Killer fürs iPhoneDas Ende der bezahlten SMS

Millionen Short Messages werden täglich in der Schweiz verschickt: Ein lohnendes Geschäft für die Telefon-Provider. Doch damit könnte es bald vorbei sein. Denn mit einer neuen App lassen sich auf dem iPhone Kurznachrichten verschicken – absolut kostenlos.

von
mbu

Für jede verschickte SMS bezahlt der Handykunde in der Regel 20 Rappen. Gerade für Teenager, die teilweise Hunderte von Kurznachrichten im Monat verschicken, kann dies sehr teuer werden. Nun schafft eine neue iApp Abhilfe: Ping. Damit können Kurznachrichten kostenlos verschickt werden. Der Clou an der Sache: Der Empfänger braucht das Programm nicht geöffnet zu haben, er wird mit einer so genannten Push-Notification direkt auf die erhaltene Mitteilung aufmerksam gemacht.

Ist die Gratis-Software erst einmal runtergeladen und installiert, braucht der User lediglich einen Benutzernamen zu wählen, unter welchem er für die andere Ping-User jederzeit erreichbar ist. Das Verschicken der Kurznachricht funktioniert wie beim herkömmlichen SMS-Versand: Zielperson auswählen, Text eingeben und abschicken - und es macht Augenblicke später Ping.

Der Empfänger wird auf Wunsch akustisch oder per Vibrationsalarm auf die eingetroffene Nachricht aufmerksam gemacht. Die Ping-Kontakte lassen sich mit einem Klick mit dem Adressbuch verknüpfen. Voraussetzung ist, dass der Empfänger ebenfalls die kostenlose Applikation auf seinem iPhone installiert hat. Ping funktioniert auch auf dem iPod touch.

Düstere Aussichten für die Provider

Erst vor zwei Tagen hat Apple bekannt gegeben, dass es mittlerweile weltweit mehr als 50 Millionen iPhone- und iPod touch-User gibt. Einem Programm wie Ping dürfte es in Kürze gelingen, auf Millionen von Geräten installiert zu werden. Die Telefon-Provider dürften daran wenig Freude haben.

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